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Identität durch Abgrenzung?

Abendveranstaltung vom 15. November 2011 in Kooperation mit der Paulus-Akademie, unterstützt durch die STAB.

Die ungarischen Parlamentswahlen von 2010 führten zu einem politischen Rechtsrutsch, der breite Aufmerksamkeit fand. Das Erstarken nationalistisch orientierter Parteien betrifft jedoch bei weitem nicht nur die osteuropäischen Transformationsländer: Ähnliche Entwicklungen sind auch in Westeuropa im
Gang. In Dänemark zum Beispiel mit dem Aufstieg der Volkspartei. Auch in Schweizer Wahlkämpfen gewinnen nationalistische Argumente an Territorium.
Der Traum vom «gemeinsamen Haus Europa» scheint dagegen passé.

Der Wunsch nach einer starken Identität ist nachvollziehbar. Zugleich ist die gesellschaftliche und wirtschaftliche Realität aber zunehmend geprägt von Austausch und Durchmischung. Welche Rolle kommt hier der «nationalen Identität» zu? Drei Fachleute diskutieren die Gründe für das europaweite Erstarken von Parteien und Gruppierungen, die Identität primär durch Abgrenzung erreichen wollen.

Flyer

Referentinnen
Prof. Dr. Nicolas Hayoz, Universität Fribourg
Prof. Dr. Andreas Oplatka, Universität Budapest
Dr. Andrea Schlenker, Universität Luzer

Die Präsentationen der Referenten und der Referentin stehen hier als Downloads zur Verfügung:

Fokus: Europäische Identität (Andrea Schlenker) (PDF 1652 kb)

Fokus: Demokratie / Russland (Nicolas Hayoz) (PDF 791 kb)

Leitung und Moderation

Dr. Rahel Cerná-Willi, Leiterin von G2W – Ökumenisches Forum für Glauben, Religion und Gesellschaft in Ost und West
Hans-Peter von Däniken, Direktor Paulus-Akademie Zürich

Veranstaltungsort

Kulturhaus Helferei, Kirchgasse 13, 8001 Zürich