Die Fußball-Weltmeisterschaft in Mexiko, Kanada und den USA gehört zu den größten Sportevents weltweit. Sport fasziniert, ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Alltagskultur und beeinflusst zahlreiche gesellschaftliche Bereiche. Daher ist es auch kaum verwunderlich, dass Sport von politischer Seite in Anspruch genommen wird. So spielt Kampfsport in Russland als Mittel der außenpolitischen Soft Power eine wichtige Rolle. Über Posten in zahlreichen internationalen Sportverbänden übt Russland aber weit darüber hinaus Einfluss in der Sportwelt aus. Für den abgewählten ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán war Fußball ein wichtiges politisches Instrument.
Fußball kann allerdings nicht nur den Mächtigen dienen: Zu Sowjetzeiten war Fußball in der Ukraine eine der wenigen Möglichkeiten, nationale Zugehörigkeit zu leben. Zugleich gibt es immer wieder gesellschaftliche Debatten um Migrationsgeschichten von Sportlern. Internationale Sport-Megaevents kommen wegen politischer Instrumentalisierung und überdimensionierter Bauprojekte zunehmend in Verruf, doch für Sarajevo bedeuteten die Olympischen Winterspiele von 1984 auch einen Modernisierungsschub.
Projekt des Monats
Im Dorf Chotjaniwka in der Nähe von Kyjiw wurde 2025 mit finanzieller Unterstützung von Forum RGOW das Begegnungszentrum „Haus der Freunde“ erbaut. Dort wird die ukrainische NGO „Kinder der Hoffnung“ in Zukunft psychologische Begleitung von Flüchtlingsfamilien anbieten und Freizeitanlässe für Kinder organisieren. Denn viele Kinder und Jugendliche leiden durch die ständigen russischen Luftangriffe auf Kyjiw unter kriegsbedingtem Stress und Traumata.
News
Nachrichtendienst Östliche Kirchen
Weitere Nachrichten zu den orthodoxen, katholischen und protestantischen Kirchen in Mittel-, Ost- und Südosteuropa finden Sie beim Nachrichtendienst Östliche Kirchen (NÖK).













