Der C5+1 Gipfel der fünf zentralasiatischen Staatschefs mit US-Präsident Donald Trump im November 2025 in Washington hat Zentralasien wieder ins internationale Rampenlicht gerückt. Der wirtschaftliche Hegemon in der Region ist jedoch China, für das Zentralasien das „Tor nach Europa“ darstellt. Aufgrund historisch enger Beziehungen sind die zentralasiatischen Länder für Russland zur Umgehung von westlichen Wirtschaftssanktionen attraktiv. Auch die EU versucht, die Region als strategischen Partner enger an sich zu binden.
Zentralasien nimmt so in mehrfacher Hinsicht eine Brückenfunktion in einer polarisierten Welt ein, wobei die Region keineswegs nur ein passiver Schauplatz für den Wettbewerb der Großmächte ist. Vielmehr loten die fünf zentralasiatischen Länder ihre internationalen Handlungsmöglichkeiten aus, wozu eine neue regionale Zusammenarbeit beiträgt, erleichtert durch die Angleichung der politischen Systeme: In allen Ländern haben sich personenbezogene autokratische Regime etabliert.
Projekt des Monats
Die häufigen Stromausfälle als Folge der russischen Angriffe wirken sich auch erschwerend auf die Arbeit der ukrainischen NGO „Wings of Victory“ aus. Dennoch organisiert sie weiterhin täglich kostenlose Krankentransporte zu Rehabilitationseinrichtungen. Die Anfragen von Kliniken für Einzeltransporte nehmen stetig zu. Die von „Wings of Victory“ angebotene Reittherapie steht nun auch kriegstraumatisierten Kindern offen. Besonders dringend ist der Bedarf nach einer alternativen Stromversorgung während der häufigen Blackouts.
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Nachrichtendienst Östliche Kirchen
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