Licht ins unfassbare Dunkel zu bringen ist mittlerweile in vielen Ländern die Aufgabe von Untersuchungskommissionen zum Thema sexuellen Missbrauchs durch Geistliche. Initiiert wird die Aufarbeitung zumeist durch Betroffene, die nicht mehr schweigen wollen, und durch hartnäckige Journalisten. Dagegen war vielen stummen Mitwissenden innerhalb der kirchlichen Institutionen deren guter Ruf lange Zeit wichtiger als Schutz und Hilfe für die Opfer. Alle Studien zeigen deutlich, dass es sich nirgendwo um Einzelfälle handelt: Sexueller Missbrauch geschieht in einem klerikalen, hierarchisch-autoritären System.
Dass es sich dabei nicht nur um ein „katholisches Problem“ handelt, hat die ForuM-Studie von 2024 zur Evangelischen Kirche in Deutschland gezeigt. Noch keinerlei Studien zum Thema gibt es bezüglich der orthodoxen Kirchen. Die bekannten Einzelfälle lassen jedoch ein gewaltiges Dunkelfeld erahnen, denn die Machtstrukturen und Missbrauchsstrategien im orthodoxen Umfeld sind dieselben wie in den Westkirchen.
Projekt des Monats
Die häufigen Stromausfälle als Folge der russischen Angriffe wirken sich auch erschwerend auf die Arbeit der ukrainischen NGO „Wings of Victory“ aus. Dennoch organisiert sie weiterhin täglich kostenlose Krankentransporte zu Rehabilitationseinrichtungen. Die Anfragen von Kliniken für Einzeltransporte nehmen stetig zu. Die von „Wings of Victory“ angebotene Reittherapie steht nun auch kriegstraumatisierten Kindern offen. Besonders dringend ist der Bedarf nach einer alternativen Stromversorgung während der häufigen Blackouts.
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Nachrichtendienst Östliche Kirchen
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