
Erhellender Blick zurück
Zwei Filme zu den Auswirkungen des Systems Putin in Tschetschenien und der Ukraine
17. und 26. März 2026, Zürich, 18:30 Uhr
Filmreihe in Kooperation mit der Reformierten Kirche und Green City Spirit
Dienstag, 17. März 2026
Kirchgemeindehaus Bederstrasse, Bederstrasse 25, 8002 Zürich
PUSHING BOUNDARIES
Dokumentarfilm von Lesia Kordonets, 2021
Im März 2014 fanden die Paralympics in Sotschi statt, zeitgleich besetzte Russland die ukrainische Halbinsel Krym. Das Motto der Sportveranstaltung «Pushing Boundaries» erfuhr so eine militärische Anwendung. Das ukrainische paralympische Team verlor sein Trainingslager auf der Krym. Im Film begleitet die Regisseurin fünf Athlet:innen, die gezwungen waren, sich in ihrem persönlichen und beruflichen Leben vollständig neu zu orientieren.
«Pushing Boundaries» wurde an internationalen Filmfestivals mehrfach als bester Film ausgezeichnet. Unter anderem am Molodist Kyiv International Film Festival 2023 und am DOK.fest München 2022. Filmpreis der Stadt Zürich, Beste Regie 2021.
18.00 Uhr Türöffnung
18.30 Uhr Begrüssung durch Pfarrerin Jacqueline Sonego Mettner, Einführung durch Stefan Kube, Leiter Forum RGOW
18.45 Uhr Filmvorführung (102 min., Ukrainisch, Russisch mit deutschen Untertiteln)
20.30 Uhr Pause
20.40 Uhr Gespräch mit der Regisseurin Lesia Kordonets (angefragt)
21.00 Uhr Kurzfilm zum Projekt «Wings of Victory», vorgestellt von Regula Spalinger
21.15 Uhr Apéro mit Speisen, die von ukrainischen Frauen vorbereitet wurden
Donnerstag, 26. März 2026
Gemeinschaftsraum Green City, Maneggplatz 34, 8041 Zürich
COCA – DIE TAUBE AUS TSCHETSCHENIEN
Dokumentarfilm von Eric Bergkraut, 2005
In Erinnerung an Anna Politkovskaia (erschossen
am 7. Oktober 2006, in Moskau)
«Coca» wurde Sainap Gaschajewa von ihren Eltern genannt – die Taube. Geboren in der Verbannung in Kasachstan, wurde sie Geschäftsfrau und zog vier Kinder gross. Seit 1994 dokumentiert sie, was in ihrer Heimat täglich geschieht: Verschleppung, Folter, Mord. Der Film wurde seit seiner Premiere an der Berlinale 2005 an über 20 Filmfestivals rund um die Welt gezeigt. Er stellt vor dem Hintergrund der Menschenrechtsverletzungen in Tschetschenien den Kampf von Sainap Gaschajewa gegen das Vergessen ins Zentrum.
An der Berlinale 2007 erhielt der Film den International Human Rights Film Award.
18.00 Uhr Türöffnung
18.30 Uhr Begrüssung durch Janine Egger (Green City Spirit)
18.40 Uhr Filmvorführung «Coca» (86 Minuten, Russisch/Tschetschenisch/Englisch/Deutsch – mit deutschen Untertiteln)
Im Anschluss Gespräch mit dem Regisseur Eric Bergkraut und der Protagonistin Sainap Gaschajewa
Zum Abschluss Apéro mit Speisen, die von ukrainischen Frauen vorbereitet wurden