
Komplizenschaft: Die „Kriegstheologie“ des Moskauer Patriarchats
RGOW 04/2023
Das Moskauer Patriarchat ist einer der wichtigsten geschichtspolitischen Akteure in der russischen Öffentlichkeit. In Zusammenarbeit mit dem Kreml hat die Kirchenleitung eine Staatsideologie entworfen, deren Schlüsselelemente Nationalismus, Militarismus und Demut vor den Autoritäten sind. Diese Ideologie bereitete den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine vor und macht die Kirche mitschuldig an einem furchtbaren Verbrechen.
Am 1. September 2022, dem Festtag der Ikone der Gottesmutter vom Don, hielt Patriarch Kirill eine Predigt, in der er in seiner typischen Art eine eigenwillige Analogie zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit zog. Er verglich den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine mit dem Sieg in der Schlacht von Kulikovo gegen die Goldene Horde 1380: „Indem wir vor dem wundertätigen Bild der Gottesmutter vom Don beten und uns an die großen heldenhaften Ereignisse unserer nationalen Geschichte erinnern, die mit dem Kampf unseres Volkes für Freiheit und Unabhängigkeit verbunden sind, werden wir unserer großen Vorfahren würdig sein. Lassen Sie uns auch unter den gegenwärtigen Umständen ebenso fest auf den Schutz der reinsten Mutter Gottes hoffen, ebenso unser inbrünstiges Gebet an ihr Bild richten, ebenso unser Vaterland lieben und ebenso bereit sein, es zu verteidigen, wenn nötig“.[1]
Diese Manipulation historischen Wissens zur Mobilisierung der Bevölkerung für Kirche und Staat ist jedoch keineswegs neu. Die Geschichtspolitik der Russischen Orthodoxen Kirche (ROK) lässt sich vielmehr bis in die 1990er Jahre unter Boris Jelzin zurückverfolgen, als die Kirche begann, mit den Militärs und Geheimdiensten zusammenzuarbeiten, um den Kreml bei der Verbreitung von Nationalismus, Militarismus und Patriotismus zu unterstützen. Letzterer wird dabei nicht als Liebe zum eigenen Land, sondern als bedingungsloser Gehorsam gegenüber weltlichen Mächten verstanden. In den 2000er Jahren, als es modisch war, das Erstarken der Orthodoxie in Russland als religiöse „Renaissance“ zu bezeichnen, wurde die Verwandlung der ROK in einen einflussreichen Erinnerungsakteur kaum wahrgenommen. Daher ist es nicht überraschend, dass die Instrumentalisierung der Vergangenheit durch das Moskauer Patriarchat bisher nur unzureichend untersucht wurde.
Koordinierte Geschichtspolitik von Kirche und Staat
Nach dem Zerfall der UdSSR arbeitete das Moskauer Patriarchat weiter mit dem Staat zusammen und beteiligte sich an den ideologischen Projekten des Kremls. Die dabei von der Kirchenleitung entwickelte kolonialistische Sprache verfolgte zwei Ziele: den Schutz ihres „kanonischen Territoriums“ im postsowjetischen Raum und die Stärkung der staatlichen Macht inner- und außerhalb Russlands.
Die wichtigsten Begriffe dieser Sprache waren „Russische Welt“ (russkij mir), „Heilige Rus“ und „historisches Russland“. Für keinen dieser Begriffe gab es jemals eine genaue Definition. Sie wurden je nach Kontext und Zielgruppe verändert. So war die „Heilige Rus“ entweder eine Utopie der Zukunft oder eine Verkörperung der idealen Vergangenheit, die die Einheit der Ukraine, von Belarus und Russland symbolisierte: „Russland, die Ukraine und Belarus sind die Heilige Rus“, skandierte Kirill, damals noch Metropolit, 2008 in Kyjiw, als er neben dem Rockmusiker Juri Schevtschuk auf der Bühne stand.[2] Die politischen und nationalen Grenzen zwischen der Ukraine und Russland werden durch den historischen Begriff der „Rus“ ausgelöscht. Das auf diese Weise geschaffene Ideologem einer einzigen Nation ist eines der gefährlichsten im Arsenal der ROK und deckt sich mit der Kreml-Propaganda, die spätestens seit der Annexion der Krim 2014 auf eine Zerstörung der bisherigen Grenzen zielte. Dasselbe Ideologem wurde von Vladimir Putin benutzt, um den Angriffskrieg gegen die Ukraine zu legitimieren. Der Historiker Timothy Snyder hat diesen präzise als „Kolonialkrieg“ bezeichnet, da der Kreml die Ukraine als ehemalige Kolonie betrachtet und den Ukrainer:innen das Recht auf einen unabhängigen Staat abspricht.[3]
Das Moskauer Patriarchat hat seine Ambitionen jedoch nicht nur auf die ehemaligen Sowjetrepubliken beschränkt. Die Doktrin von der „Russischen Welt“ wurde oft benutzt, um Russlands Einfluss im Ausland auszuweiten, ähnlich wie die Slawophilen und Panslawisten im Zarenreich die Theorie von Moskau als „Drittem Rom“ für messianische Zwecke anführten.[4] So sagte Patriarch Kirill im Dezember 2022: „Die Russische Welt ist nicht nur Russland, sie ist überall dort, wo Menschen leben, die in den Traditionen der Orthodoxie und in den Traditionen der russischen Moral erzogen wurden.“ Als Patriarch Bartholomaios während der Debatten um die Schaffung einer autokephalen orthodoxen Kirche in der Ukraine 2018/2019 die ROK beschuldigte, die universelle Autorität Konstantinopels zu untergraben und dabei auf die Theorie von Moskau als „Drittem Rom“ verwies, wiesen Patriarch Kirill und sein Umfeld diese Anschuldigung jedoch sofort zurück.
Um sich gegen solche Kritik zu verteidigen, muss die Kirche sich selbst und ganz Russland als Opfer äußerer Feinde darstellen. So popularisierte das 16. Weltkonzil des Russischen Volkes 2012 das Konzept der „humanitären Souveränität“, womit die „kulturelle“ und „spirituelle“ Unabhängigkeit Russlands vom Einfluss ausländischer „soft power“ gemeint war. Um diese Souveränität zu verteidigen, rechtfertigen die Kirche und der Staat die Verfolgung von Andersdenkenden und den Kampf gegen die Meinungsfreiheit.
Auslöschung historischer Zäsuren
Die kirchlichen und staatlichen Behörden haben große Anstrengungen unternommen, um sich von der Jelzin-Ära zu distanzieren und diese als eine Zeit des schwachen Staates und zügelloser Kriminalität zu brandmarken. Doch trotz der Angst, mit den „wilden 1990er“ Jahren in Verbindung gebracht zu werden, schaffen die ROK und der Kreml keine historischen Zäsuren, sondern löschen sie vielmehr aus, indem sie ein Kontinuum zwischen dem vorsowjetischen, sowjetischen und postsowjetischen Russland erfinden. Putin spricht immer wieder von der Kontinuität der Epochen, so beispielsweise bei seiner Ansprache 2019 im Moskauer Siegesmuseum.[5] Die behauptete Kontinuität dient den Machthabern dazu, irritierende Zäsuren nicht nur in der nationalen Geschichte, sondern auch in der Geschichte einzelner Institutionen zum Verschwinden zu bringen. Das ist in Autokratien, in denen die Macht symbolisches Kapital anhäuft, um sich selbst als stark und langlebig darzustellen, von entscheidender Bedeutung. Deshalb wurde z. B. auch das Jahr 2012 in Russland zum 1150-jährigen Jubiläum der russischen Staatlichkeit erklärt. Bereits im Zarenreich war es üblich gewesen, die Geschichte der russischen Staatlichkeit ab dem Jahr 862 mit dem Fürstengeschlecht der Rurikiden beginnen zu lassen.
Aus demselben Grund präsentiert sich die ROK regelmäßig als die älteste russische Institution, als die „tausendjährige Kirche“, die ihre Autorität durch die apostolische Nachfolge während der gesamten nationalen Geschichte, einschließlich der UdSSR, bewahrt hat. In Wirklichkeit ist die Geschichte der russischen Orthodoxie jedoch voller Zäsuren, die jeweils zu tragischen Veränderungen im Leben der Kirche führten, wie etwa das Schisma mit den Altgläubigen Mitte des 17. Jahrhunderts, die Abschaffung des Patriarchats durch Zar Peter I. oder die sowjetische Verfolgung. Aber Patriarch Kirill und seine Mitarbeiter übergehen diese Ereignisse und erwecken so den Anschein einer ungebrochenen Kontinuität der Geschichte der ROK: „Was war schon das 20. Jahrhundert? […] Aber wir als Volk und als Kirche haben diese Prüfungen durchgemacht, und es gibt keine andere Institution als die orthodoxe Kirche, die all diese Prüfungen durchgemacht hat, ihre Einheit und ihre geistige Stärke bewahrt hat“, sagte Patriarch Kirill 2013 anlässlich des Jubiläums von 1 025 Jahren „Taufe der Rus“. Der Kreml bedient sich ähnlicher Mechanismen des gezielten Vergessens (directed forgetting). So wurde beispielsweise der 100. Jahrestag der Russischen Revolution 2017 von den Behörden ignoriert, weil die Erinnerung an die Revolution die von ihnen beschworene Kontinuität nicht gestärkt, sondern geschwächt hätte.[6]
Die Auslöschung von Zäsuren ist jedoch nicht nur für die Erfindung einer kohärenten Geschichte der Kirche notwendig. Mit Hilfe der proklamierten Kontinuität versucht das Moskauer Patriarchat auch, seine eigene Auffassung der russischen Geschichte antiwestlich zu formulieren, wie es der Kreml gerne tut. Im „Jahr der Jubiläen“ 2012, das den 400. Jahrestag der Überwindung der „Zeit der Wirren“ (1612), den 200. Jahrestag des Sieges im Vaterländischen Krieg gegen Napoleon (1812) und den 70. Jahrestag der Schlacht von Stalingrad (1942/1943) markierte, bezeichnete Patriarch Kirill auf dem 16. Weltkonzil des Russischen Volks die drei Ereignisse als Versuche, „die geistige und kulturelle Grundlage des Lebens der Menschen in Russland gewaltsam zu reformieren“. Er fügte hinzu, dass die russische Zivilisation im 21. Jahrhundert gezwungen sei, sich erneut mit der Zivilisation des Westens auseinanderzusetzen, nur dass jetzt „die physischen Kämpfe durch einen Informationskrieg ersetzt werden, in dem der Kampf um die Seelen der Menschen an erster Stelle steht. […] Ich glaube, es ist kein Zufall, dass in letzter Zeit versucht wird, die russische Geschichte umzuschreiben, ihre wichtigsten Ereignisse aus dem Gedächtnis der Menschen zu löschen oder sie in einem sehr düsteren Licht darzustellen. […] Wir haben kein Recht, angesichts der Versuche, sie böswillig zu entstellen, gleichgültig zu sein, wir müssen ihre wichtigsten Meilensteine vor der Zerstörung bewahren. Dies sind die Meilensteine, die wir nicht aufgeben dürfen.“[7]
Das vom Patriarchen 2012 geschaffene ideologische Konstrukt ist eine der Manifestationen des zivilisatorischen Nationalismus der ROK. In seiner Form ähnelt es anderen historiosophischen Modellen, z. B. dem marxistischen, nur dass es sich in diesem Fall nicht um einen Klassenkampf, sondern um einen Kampf der Zivilisationen handelt. Wichtig ist dabei zu beachten, dass die Kontinuität zwischen den verschiedenen Epochen nur mittels formaler Ähnlichkeit erreicht wird: Trotz aller Zäsuren bleibt die Aufgabe der russischen Zivilisation – der Kampf gegen den Westen – unverändert, während der antihistorische und ideologisch aufgeladene Begriff „Westen“ beliebig mit polnischen Invasoren, Napoleon, Hitler oder heute mit den USA und der EU identifiziert werden kann.
Kult der heiligen Krieger
Bereits in den 1990er Jahren fand die ROK dank ihrer antiwestlichen Haltung Rückhalt im russischen Militär und in den Strafverfolgungsbehörden, die sich bei der Bevölkerung großer Unterstützung erfreuen.[8] Unter Patriarch Kirill wurde die Zusammenarbeit mit den Sicherheitsdiensten zu einer der Prioritäten der Kirche, was schließlich dazu führte, dass das Moskauer Patriarchat militärische Gewalt offen sakralisierte, insbesondere mit der Heiligsprechung von Kriegern und Kommandeuren seit den 2000er Jahren.
Die russische Orthodoxie kennt eine ganze Reihe von Fürsten, die wegen ihres Martyriums oder ihrer Verdienste um die Kirche heiliggesprochen wurden. Einigen Herrschern wurde zunächst für ihre Frömmigkeit die Krone der Heiligen verliehen, und dann wurden sie durch staatliche Bemühungen als Verteidiger des Vaterlandes in nationale Symbole umgewandelt und so säkularisiert. So erging es beispielsweise dem russischen Fürsten Alexander Newski (1221–1263). In der Geschichtspolitik der ROK der letzten Jahrzehnte sehen wir nun den umgekehrten Prozess: Historische Persönlichkeiten, die den meisten Russen aus den Schulbüchern bekannt sind, werden vom Moskauer Patriarchat zu Heiligen erklärt und dann benutzt, um Mord und Krieg zu legitimieren. Dies bezieht sich nicht auf Zaren wie Nikolaus II., dessen Heiligsprechung als Neumärtyrer im Jahr 2000 zwar umstritten war, aber keine Rechtfertigung für Gewalt darstellte, sondern auf Militärangehörige wie Admiral Fjodor Uschakov (1745–1817).
In der Orthodoxie erhält jeder kanonisierte Heilige einen bestimmten Heiligentitel, der seinen Leistungen entspricht: Märtyrer, Gerechter, Gesegneter, Hochwürdiger, Apostelgleicher. Es gibt keinen Titel, der mit Gewalt und Blutvergießen in Verbindung gebracht wird. Um den Namen eines berühmten Kriegshelden zu instrumentalisieren, spricht die ROK ihn unter einem formalen Vorwand mit einem der bestehenden Titel heilig. Danach wird ein Kult für den neu geschaffenen Heiligen ins Leben gerufen, bei dem seine militärischen Taten an erster Stelle stehen. So wurde Admiral Fjodor Uschakov 2001 zunächst zum Lokalheiligen der Diözese Saransk und Mordowien und dann 2004 durch einen Beschluss des Bischofskonzils kirchenweit als Gerechter für seinen Asketismus in seinen letzten Lebensjahren im Ruhestand heiliggesprochen. Die Kirche und der Staat scheinen sich jedoch nicht sonderlich für Uschakovs asketisches Leben zu interessieren: In der Öffentlichkeit konzentrieren sich die ROK und die Behörden auf Uschakovs militärische Talente und beschreiben, wie Russland unter seiner Führung Siege über das Osmanische Reich errang. Es genügt ein Blick auf den ikonographischen Typus von Uschakov, auf dem der Admiral in einer mit Orden geschmückten Uniform, mit einem Schwert in der Hand und einem Heiligenschein über dem Kopf dargestellt wird. Bereits zur Zeit der Heiligsprechung Uschakovs 2001 sprachen Metropolit Kirill und das damalige Oberhaupt der Republik Mordowien, Nikolaj Merkuschkin, von dem russischen Admiral als einem unbesiegbaren Krieger. Letzterer erklärte sogar, dass man dank Uschakov begonnen hätte, von Russen als „Wunderhelden“ zu sprechen. 2016 nannte Metropolit Zinovij (Korzinkin) von Saransk und Mordowien Uschakov vor Marinekadetten, die in die Kasaner Kathedrale in St. Petersburg geführt wurden, um die Reliquien des Heiligen zu besuchen, einen „heiligen, rechtschaffenen Krieger“.
Die Ideologisierung von Heiligen wie Uschakov beschränkt sich aber nicht nur auf Ikonen und Kirchenpredigten, denn die Geschichtspolitik der ROK ist Teil der Staatsideologie, und diese Ideologie erstreckt sich auf die gesamte russische Gesellschaft. Uschakovs Name wird seit langem dazu verwendet, um die militärisch-patriotische Erziehung in den Schulen zu fördern. Es werden Bücher über ihn geschrieben und Lieder gesungen, im russischen Militär gilt er als Schutzpatron der Marine und der strategischen Luftwaffe. Im März 2022 erinnerte auch Putin an den Geburtstag des Admirals, als er den Einmarsch Russlands in die Ukraine vor zehntausenden im Moskauer Luzhniki-Stadion zusammengetriebenen Russen rechtfertigte: „Der Beginn der Spezialoperation fiel zufällig mit dem Geburtstag eines unserer herausragenden militärischen Befehlshaber zusammen, der den Rang eines Heiligen hat, Fjodor Uschakov, der in seiner brillanten militärischen Karriere keine einzige Schlacht verloren hat. Er sagte, dass diese ‚Stürme zum Ruhm Russlands beitragen werden‘“.[9]
Der Uschakov-Kult ist ein Beispiel dafür, wie weitreichend die Geschichtspolitik der ROK Gewalt legitimieren kann. Die gefährliche Allianz von Kirche und Staat ist zu einem Merkmal des „Putin-Kitsches“ der 2000er Jahre geworden und wird am anschaulichsten in der Hauptkirche der Streitkräfte Russlands verkörpert, die von Anfang an als ein Ort konzipiert war, um die Macht und Größe der russischen Waffen zu preisen. In dieser Kirche versprach Patriarch Kirill am 13. Juni 2021 allen Russen ewiges Leben und Läuterung von ihren Sünden, wenn sie im Kampf getötet würden: „Denken Sie daran: Wenn Sie Ihr Leben für Ihr Land, für Ihre Freunde hingeben, wie es in der Heiligen Schrift heißt, werden Sie mit Gott in seinem Reich, in seiner Herrlichkeit, in seinem ewigen Leben sein“.[10]
Die geschilderten Beispiele spiegeln nur einen Bruchteil der Geschichtspolitik der ROK wider. Diese Politik ermöglichte es der Kirche angesichts des Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine, sich schnell an die neue militärische Situation anzupassen. So konnte sie die expansionistischen Ambitionen des Kremls rechtfertigen und zu einer Kirche der Lüge und des Krieges werden, die noch sehr weit davon entfernt ist, Verantwortung für die begangenen Verbrechen zu übernehmen.
Anmerkungen:
[1]) http://www.patriarchia.ru/db/text/5955921.html
[2]) https://ria.ru/20080727/114995505.html
[3]) https://www.newyorker.com/news/essay/the-war-in-ukraine-is-a-colonial-war
[4]) Marshall, Poe: Moscow, the Third Rome: the Origins and a Transformation of a „Pivotal Moment“. In: Jahrbücher für Geschichte Osteuropas. Neue Folge 49, 3 (2001), S. 412–429.
[5]) http://www.kremlin.ru/events/president/news/60222
[6]) Malinova, Olga: A Quiet Jubilee: Practices of Political Commemoration of the Centenary of the 1917 Revolution(s) in Russia. In: Adamski, Łukasz; Gajos, Bartłomiej (eds.): Circles of the Russian Revolution. Internal and International Consequences of the Year 1917 in Russia. Abingdon 2019, S. 220–241; Zimmermann, Margarete: Katastrophe und Wiedergeburt. Erinnerung an 1917/18 in der ROK. In: RGOW 46, 7–8 (2018), S. 13–15.
[7]) https://www.pravmir.ru/patriarx-kirill-russkaya-istorya-trebuet-zashhity/
[8]) https://www.levada.ru/2019/10/24/rossiyane-doveryayut-prezidentu-menshe-chem-armii/; vgl. Zwahlen, Regula: Krieg, Frieden und die Russische Kirche. In: RGOW 50, 4–5/2022, S. 5–8.
[9]) https://iz.ru/1307269/2022-03-18/putin-na-mitinge-v-luzhnikakh-protcitiroval-slova-admirala-ushakova
[10]) http://www.patriarchia.ru/db/text/5819726.html
Oleg Morozov, Dr., Dozent und Gastwissenschaftler an der Universität Tübingen.
Bild: Eine Ikone von Fjo- dor Uschakov, dem von der ROK heilig- gesprochenen russischen Admiral (Foto: arhiva.spc.rs).