
Kritikresistent? Die katholische Kirche in der polnischen Gesellschaft
RGOW 10/2024
In der katholischen Kirche in Polen dominiert eine stark mythisierte Rezeption des Pontifikats von Johannes Paul II. Der vom polnischen Papst betonte Konservatismus geht mit der Förderung einer fast kitschigen Volksreligiosität einher, die kaum Raum für kritisches Hinterfragen und echten Dialog im Umfeld einer liberal-demokratischen Gesellschaft bietet.
Im Jahr 2002 schrieb der polnische Philosoph Leszek Kołakowski in seinem Essay „Glaube ist gut, Unglaube ist gut“: „In den 1980er Jahren entwickelte sich in Polen ein Gefühl des Vertrauens und der Freundschaft zwischen der katholischen Kirche und der polnischen Bildungsschicht; dabei spielte sowohl die Gemeinsamkeit der Ziele als auch der große Beitrag der Kirche bei der geistigen Vorbereitung der bevorstehenden Veränderungen eine wichtige Rolle. Die Dinge änderten sich mit dem Anbruch einer neuen Ära, in die die Kirche mit einer verständlichen Aura des Triumphalismus eintrat.“[1] Besagter Triumph hatte zur Folge, dass die Kirche einerseits Sonderrechte einforderte und andererseits begann, der ganzen Gesellschaft eigenes Recht aufzuzwingen. Das wiederum führte zum einen zur Unterwanderung der zerbrechlichen Demokratie und zum anderen zum Niedergang der Kirche selbst.[2] Dieser wechselseitige Prozess lässt sich an einigen ausgewählten Beispielen und kritischen Veröffentlichungen aufzeigen.
Dabei möchte ich festhalten, dass ich die katholische Kirche in diesem Essay gemäß der Definition von Clifford Geertz als kulturelles System behandle, das vor allem bestimmte veränderbare kulturelle Funktionen erfüllt. Ich konzentriere mich auf den Zeitraum zwischen 1989 und 2024. Mein eigener Standpunkt hat zwei Perspektiven: von 1989 bis 2005 war ich Mitglied des Jesuitenordens und habe die Präsenz der römisch-katholischen Kirche in Polen im öffentlichen Raum mitgestaltet, indem ich eine Reihe von verantwortungsvollen Funktionen im Orden ausübte – von 1994 bis 1996 war ich Rektor des Jesuitenkollegiums in Krakau, akademischer Dozent und viele Jahre lang Vorsteher der Ordensgemeinschaft in Krakau und arbeitete eng mit dem Sitz des Ordens in Rom zusammen. Seit 2005 bis heute betrachte ich die katholische Kirche aus der Perspektive der Kulturanthropologie und als Beobachter, der die Haltung der Mehrheit des Klerus, insbesondere der Bischöfe, kritisch einschätzt – eine Haltung, die meiner Ansicht für die Interessen einer liberalen Demokratie, wie sie in Polen seit 1989 entstanden ist, schädlich ist.
Demokratie im Schatten der Kirche (1989–2005)
Als der Schriftsteller Czesław Miłosz im Mai 1991 aus den USA seinen mit Fragezeichen versehenen Text „Ein Konfessionsstaat?“ an die Zeitschrift Gazeta Wyborcza sandte, ahnte er sicher nicht, dass er bereits drei Jahre später wieder in Krakau leben würde und dort aus nächster Nähe beobachten würde, wie sich seine kritische Prophezeiung in diesem Essay unaufhaltsam erfüllen würde. Dieser Text ist aus der Sicht eines Katholiken geschrieben, der sich um das Wesen der Präsenz der Kirche im öffentlichen Raum sorgt und von den Erfahrungen in den USA zehrt, wo Miłosz damals noch wohnte. Der Text entstand aus der Beunruhigung eines praktizierenden Katholiken, der sich an die unglückliche Annäherung der polnischen katholischen Kirche an die Politik in der Zwischenkriegszeit erinnerte.[3]
Ein zweiter wichtiger Text in dieser Hinsicht ist das Buch der Philosophin und gesellschaftlichen Aktivistin Barbara Stanosz „Im Schatten der Kirche oder Demokratie auf Polnisch“ von 2004.[4] Die Autorin gründete auch die Zeitschrift Bez Dogmatu (Ohne Dogma), in der die zuvor im Buch veröffentlichten Texte als kritische Kommentare zum wachsenden Einfluss der katholischen Kirche in Polen nach der politischen Wende 1989 abgedruckt wurden.
Die wichtigste Rolle bei der Festigung des Einflusses der Kirche spielte das Pontifikat von Johannes Paul II. und seine zahlreichen Reisen in das Land. Für viele Polen war er schon zu Lebenszeiten ein Heiliger, und die Mehrheit von ihnen hat noch keine Kritik an ihm je überzeugt. Die wenigen Skeptiker oder Kritiker hatten es schwer, Gehör zu finden, vielmehr kam es zu einer Disziplinierung der Unzufriedenen. Selbst die liberalen Medien erweckten den Eindruck, Johannes Paul II. vorbehaltlos zu akzeptieren. Die weit verbreitete Dominanz der Persönlichkeit des polnischen Papstes wurde insbesondere durch seine wiederholten Pilgerreisen nach Polen verstärkt.
Während seines langen Pontifikats veröffentlichte er nicht weniger als 15 Enzykliken. Von der ersten im Jahr 1979 bis zur letzten im Jahr 2003 bestimmten sie den Arbeitsrhythmus nicht nur der katholischen Kirche selbst, sondern auch aller polnischen Medien und des gesamten Staatsapparats, indem der Papst zum wichtigsten politischen Partner der postkommunistischen Politiker wurde, welche seine logistisch komplexen neuen Pilgerreisen organisierten. So hat die Präsenz von Johannes Paul II. nicht nur die religiöse, sondern auch die soziale und sogar die politische Vorstellungskraft der meisten Polen stark dominiert. Dieser Einfluss bestätigte sich durch das Konkordat zwischen Polen und dem Vatikan, das 1993 geschlossen und 1998 ratifiziert wurde. Unzählige Denkmäler von Johannes Paul II. sowie die Bennungen von Straßen, Schulen und Krankenhäuser nach ihm sind ein spezifisches Zeugnis dieses Prozesses.
Die eigene, nach dem Attentat auf ihn im Jahr 1981 verstärkte, fast mystische Überzeugung, dass er mit seinem päpstlichen Amt eine besondere Mission erfülle, gab Karol Wojtyła zweifellos das Selbstvertrauen und die Kraft, den Stimmen zu widerstehen, die seinen rigorosen Ansatz in Fragen der Sexualethik, hinsichtlich der Befreiungstheologie, des Zölibats und der Weihe von Frauen kritisierten. Allein die Tatsache, dass er als Pole zum Papst gewählt wurde, berechtigte ihn seiner Ansicht nach dazu, eine harte konservative Position zu vertreten. Sein Tod im Jahr 2005 hat seinen Einfluss nicht geschwächt, sondern gestärkt.
Der Mythos des polnischen Papstes (2005–2024)
Den Moment der Geburt des Mythos des heiligen Johannes Paul II. hat die Medienforscherin Magdalena Hodalska von der Jagiellonen-Universität in ihrem Buch „Der Tod des Papstes. Die Geburt eines Mythos“ festgehalten: „Der Tod von Johannes Paul II. war für die Polen ein einschneidendes Ereignis, das zu einem Mythos und damit zu einem wichtigen Teil unseres kollektiven Gedächtnisses wurde. […] Die Biografie von Karol Wojtyła wird in den Medien nach mythischen Maßstäben dargestellt. Der Papst wird in das Modell der Geburt und Kindheit eines Helden eingepasst.“[5]
Die Geburt dieses Mythos fiel mit meinem Kirchenaustritt zusammen. Ich war nicht der einzige. Im Gegenteil, man konnte von einer eigentlichen Austrittswelle sowohl von Laien als auch von Priestern aus dem Priesterstand sprechen. Zudem war es wahrscheinlich das erste Mal in Polen, dass die ausscheidenden Priester darüber sprachen und Gründe für ihren Weggang benannten. Sehr oft führten sie den konservativen Katholizismus an, der durch das Pontifikat des polnischen Papstes gestärkt wurde. Im Buch „Eine kritische Analyse von Johannes Paul II.“[6] präsentierte der Dominikanermönch Tadeusz Bartoś 2007 zum ersten Mal in Polen einen kritischen Blick auf den polnischen Papst. Ein anderer Geistlicher, der nicht nur aus der Kirche austrat, sondern auch seinem Glauben abschwor, war Tomasz Polak. Polaks Hauptgrund für den Kirchenaustritt war ein Skandal, der mit dem jahrelangen Missbrauch im geistlichen Seminar in Poznań durch Bischof Juliusz Paetza zu tun hatte, was der Vatikan toleriert hatte. 2020 veröffentlichte Polak das Buch „Das Kirchensystem“, in dem er die Kirche für eine Reihe von Missständen nicht nur moralischer, sondern auch politischer Natur verantwortlich macht.[7] Sowohl Bartoś als auch Polak engagieren sich stark für die Dekonstruktion des Mythos von Johannes Paul II., der aus ihrer Sicht schädlich für eine liberale Demokratie ist. Viel schwerwiegender als die Schaffung des Mythos des polnischen Papstes ist jedoch seine Auswirkung auf die religiöse Vorstellungswelt der polnischen Katholiken, die von einem Mangel an kritischem Denken und einer Art Anti-Intellektualismus geprägt ist.
Folklore und Volksreligiosität
Was den Einfluss von Johannes Paul II. auf die polnische Religiosität nach 1989 betrifft, möchte ich die Aufmerksamkeit auf eine Charakteristik lenken, die ich als eine Kombination aus Volkstum und Folklore, ja sogar als Kitsch beschreiben würde. Dieser letzte Aspekt der polnischen Religiosität wurde von Kulturanthropologen wie Piotr Kowalski und Helena Chmielewska-Szlajfer betont. Für die polnische Gesellschaft bedeutete dies eine unkritische (aber auch selektive) Rezeption der Worte und Gesten des Papstes und die Ausblendung kritischer Stimmen, wie die des Kirchenhistorikers Garry Wills, des Journalisten John Cornwell oder des Theologen Hans Küng und vielen anderen, die in den USA gut bekannt sind wie der Theologe Charles E. Curran. Letzterer hat seine Erfahrungen mit der Glaubenskongregation während des Pontifikats von Johannes Paul II. im fünften Kapitel seines Buches „Loyal Dissent“ beschrieben. Das meiner Meinung nach wichtigste Buch über Johannes Paul II., das gleichzeitig in polnischer Übersetzung erschienen ist, ist die kritische Analyse des deutschen Theologen und Dissidenten Horst Hermann, „Johannes Paul II. beim Wort genommen. Eine kritische Antwort auf den Papst“ (München 1995).
Im Gegensatz zu der kritischen Rezeption des Denkens Wojtyłas außerhalb Polens, insbesondere in Westeuropa, der USA und in Südamerika, dominieren in Polen hagiographische Publikationen, die sich auf die „epochale“ Rolle des polnischen Papstes nicht nur in der Geschichte Polens, sondern in der ganzen Welt konzentrieren. Bezeichnenderweise werden dabei die Sensibilität Johannes Pauls II. für die Flüchtlingskrise, die er bei vielen Gelegenheiten zum Ausdruck gebracht hat, oder seine Dokumente zum Ökumenismus und zum interreligiösen Dialog fast völlig ausgelassen. Ein gutes Beispiel dieser Art von Reflexion ist das Buch von Paweł Rojek zu „Liturgie der Geschichte. Johannes Paul II. und der polnische Messianismus“, in dem der Autor seinen Helden unkritisch als Erfüllung romantischer Prophezeiungen darstellt.[8] Eine ähnliche Art der Rezeption des Werks und der Person von Johannes Paul II. findet sich in den zahlreichen Zentren, die zur Erforschung seines Erbes eingerichtet wurden. Es gibt aber auch Stimmen, die zu einem distanzierteren Blick auf „unseren Papst“ einladen. Dazu gehört das Milieu der jungen Linkskatholiken um die Zeitschrift Kontakt. Deren Chefredakteur Ignacy Dudkiewicz schrieb 2019: „Johannes Paul II. ist kein wichtiger Bezugspunkt für unsere Generation. Er ist nicht unsere Stimme, weil er es nicht werden konnte. Als wir erwachsen wurden, verblasste er, oder er war nicht mehr da.“ [9] Er fügt hinzu: „Wir sagen nicht ‚unser Papst‘ zu ihm in demselben Sinne, wie das Menschen aus der älteren Generation tun.“ Dem ist hinzuzufügen, dass Johannes Paul II. auch nicht für alle älteren Menschen „ihr Papst“ war.
Auf jeden Fall hat sich in den vergangenen Jahrzehnten in Polen ein mächtiger mit Sakrobusiness verbundener religiöser Tourismus entwickelt, der weit mehr über die Religiosität der polnischen Gesellschaft aussagt als statistische Analysen durch Religionssoziologen oder Spezialisten für Säkularisierungsprozesse. Die von Kitsch durchwirkte Religiosität ist zu einem großen Teil das Ergebnis einer unreflektierten Akzeptanz der totalen Interpretation der Realität, wie sie Johannes Paul II. bei seinen Pilgerreisen nach Polen verbreitete. Es fehlte ein differenzierter Zugang zur Geschichte und zu den unterschiedlichen Lebensentscheidungen der Polen. Dazu schreibt der Kulturanthropologe Piotr Kowalski in seinem Artikel „Alltagsreligiosität, Kitsch und Sakrobusiness“ von 2004: „Die Religiosität des modernen Menschen ist von kitschigen Erfahrungsarten und Wahrnehmungen der Realität durchdrungen. ‚Kitsch‘ als Lebenshaltung (auch im ästhetischen Sinne) besteht in einer Tendenz, Unterschiede zu verwischen, die für den Aufbau eines Werteordnung notwendig sind. Wenn die Grenzen zwischen dem Heiligen und dem Alltäglichen, dem Symbolischen und dem Zeichenhaften verschwimmen, geschieht etwas Wesentliches; es vermischen sich Deutungen, die sich aus dem gesunden Menschenverstand herleiten, mit dem Wunderbaren, mit metaphysischer und moralistischer Argumentation.“[10]
Diese Art von Religiosität ist in den Marienheiligtümern besonders sichtbar, die der Papst besonders gerne besuchte. Mit einem von ihnen beschäftigt sich Helena Chmielewska-Szlajfer 2019 in ihrem Buch „Die Umgestaltung der polnischen Gesellschaft nach dem Kommunismus. Gewöhnliche Feiern“.[11] Als Beispiel der Polonisierung des Katholizismus bespricht die Autorin insbesondere die Basilika der Muttergottes des Marianer-Ordens in Licheń, die zwischen 1994 und 2004 erbaut wurde. Dabei wurden sowohl die Kirche als auch die nebenstehende Statue von Johannes Paul II. 1999 vom Papst selbst eingeweiht.[12] Ähnlichen Charakters ist das 2012–2016 erbaute Heiligtum der Redemptoristen-Priester in Toruń, das „Sanktuarium der Jungfrau Maria Stern der Neuevangelisierung und des hl. Johannes Paul II.“. Diese beiden Heiligtümer sowie der traditionelle Wallfahrtsort Jasna Góra in Częstochowa ziehen jedes Jahr Hunderttausende von Pilgern an und prägen den polnischen Volkskatholizismus in einem nationalistischen Geist. Insbesondere Toruń und Częstochowa wurden zwischen 2015 und 2023 zu Orten eines politisierten Katholizismus, der von der damaligen PiS-Regierung unterstützt wurde. Die Architektin der Anlage in Licheń, Barbara Bielecka, sprach 2007 im Gespräch mit Journalisten der Gazeta Wyborcza vom „gusto polacco“, womit sie ihr Konzept für das umstrittene Gebäude verteidigte. Das Heiligtum selbst ist ihrer Meinung nach das erste Beispiel für eine rein polnische Architektur.
Politisierte Religion und religionsnahe Politik
Der zweite wichtige Mythos religiös-politischer Natur war der Absturz des Präsidentenflugzeugs bei Smolensk am 10. April 2010. Darauf hat der Kulturanthropologe Wojciech Burszta treffend hingewiesen und folgende interessante Beobachtung hinzugefügt: „Die Smolensker Religion bezieht sich auf eine absolute Weise auf eine festlich-rituelle Volksreligion. Das Bild des Polen als Katholik ist hier nicht nur eine Verschmelzung. Es ist einfach ein und dasselbe. Und genau darum geht es – um die Ausgrenzung der bürgerlichen Idee der nationalen Zugehörigkeit, um die Reduzierung des Begriffs der Nation auf eine ethnisch-religiöse Kategorie.“[13]
Eine wesentliche Publikation zum Verständnis der gegenwärtigen Stellung der katholischen Kirche in Polen ist das Buch von Agnieszka Graff und Elżbieta Korolczuk „Wer hat Angst vor Gender? Die Rechte, Populismus und feministische Widerstandsstrategien“. Die Autorinnen zeigen darin die fast organischen Verbindungen (nicht nur ideologischer, sondern auch finanzieller Art) zwischen der Anti-Gender-Hysterie, die fast alle Länder der Welt erfasst hat, und populistischen Parteien sowie vielen religiösen Institutionen auf, allen voran die katholische Kirche.[14]
Der Kulturphilosoph Cezary Kościelniak stellte in seinem Buch „Neue Kritiker der Kirche“ die Auseinandersetzungen und Debatten zwischen der Kirche und der Kultur nach 1989 dar. Seiner Ansicht nach ist es zu einer Spaltung zwischen der modernen Kultur und der Kirche gekommen.[15] Schließlich hat Magdalena Waligórska die erste Kulturgeschichte des Kreuzsymbols in der modernen polnischen politischen Vorstellung verfasst: „Cross Purposes: Catholicism and the Political Imagination in Poland“. Darin dekonstruiert sie das Schlüsselsymbol und erklärt, auf welche Weise es in diversen politischen Kämpfen vom Januaraufstand von 1863 bis zur Konfrontation mit der kommunistischen Regierung der Volksrepublik Polen und darüber hinaus benutzt wurde und wird.[16]
Anmerkungen:
[1]) Kołakowski, Leszek: Wiara dobra, niewiara dobra. In: Ders.: Co nas łączy? Dialog z niewierzącymi. Kraków 2002, S. 13.
[2]) Vgl. Adamiak, Elżbieta: Verspieltes Vertrauen. Die römisch-katholische Kirche in Polen. In: RGOW 50, 8–9 (2022), S. 44–47.
[3]) Miłosz, Czesław: Państwo wyznaniowe? In: Gazeta Wyborcza, 11. 5. 1991.
[4]) Stanosz, Barbara: W cieniu Kościoła czyli demokracja po polsku. Warszawa 2004.
[5]) Hodalska, Magdalena: Śmierć papieża. Narodziny mitu. Kraków 2010, S. 211.
[6]) Bartoś, Tadeusz: Jan Paweł II. Analiza krytyczna. Warszawa 2008.
[7]) Polak,Tomasz: System kościelny czyli przewagi pana K. Poznań 2020.
[8]) Rojek, Paweł: Liturgia dziejów. Jan Paweł II i polski mesjanizm. Kraków 2016.
[9]) Dudkiewicz, Ignacy: Pokolenie JP2 to nie my. In: Kontakt 41 (2019), S. 4.
[10]) Kowalski, Piotr: Potoczna religijność, kicz i sakrobiznes. In: Popkultura i humaniści. Kraków 2004, S. 101–143, hier S. 107.
[11]) Chmielewska-Szlajfer, Helena: Reshaping Poland’s Community after Communism. Ordinary Celebrations. Chur 2019.
[12]) https://www.lichen.pl/pielgrzymka-jana-pawla-ii-do-lichenia/
[13]) https://www.polityka.pl/tygodnikpolityka/kraj/1743846,1,kaplani-smolenskiej-religii.read
[14]) Graff, Agnieszka; Korolczuk, Elżbiet: Kto się boi gender? Prawica, populizm i feministyczne strategie oporu. Warszawa 2022.
[15]) Kościelniak, Cezary: Nowe krytyki Kościoła. Poznań 2010. Vgl. ders.: Theologie im neuen säkularen Umfeld Polens. In: RGOW 9 (2013), S. 21–23.
[16]) Waligórska, Magdalena: Cross Purposes: Catholicism and the Political Imagination in Poland. Cambridge 2023.
Übersetzung aus dem Polnischen: Regula Zwahlen.
Stanisław Obirek, Prof. am Zentrum für Amerika-Forschung der Universität Warschau.
Bild: Die Basilika der Muttergottes in Lichén Stary ist die größte katholische Kathedrale Polens und wurde 2004 eingeweiht(Foto: Wikimedia Commons GNU FDL 1.1).