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Protestmarsch der Angehörigen der Opfer von Kočani am 29. April 2025 in der Hauptstadt Skopje. (Foto: Vancho Djambaski)

Keine isolierte Tragödie. Die Brandkatastrophe im nordmakedonischen Kočani

RGOW 9/2025
Sara Milenkovska

Der Brand im Nachtclub Pulse in der nordmakedonischen Stadt Kočani kostete 63 vor allem junge Menschen das Leben. Ursache der Brandkatastrophe war die organisierte Verantwortungslosigkeit der staatlichen Stellen. Proteste, die auf diese strukturellen Probleme hinweisen, werden von der Regierung kriminalisiert und durch einen Anti-Gender-Diskurs diffamiert.

Am 16. März 2025 hätte der Nachtclub „Pulse“ in Kočani ein Ort der Musik, des Tanzens und Lachens sein sollen. Für Dutzende junge Menschen – einige waren erst 14 Jahre alt – wurde er zu einer der tödlichsten Tragödien in der jüngeren Geschichte Nordmakedoniens. Der Funke eines Feuerwerks verwandelte die Feier zum Inferno. Innerhalb weniger Minuten stand das kleine überfüllte Lokal in Flammen. Nachdem der Brand gelöscht war, waren mindestens 59 Menschen tot und über 155 verletzt, viele davon in kritischem Zustand.[1]

Ich scrollte mich durch die ersten Berichte in dieser Nacht, bei jeder Seitenaktualisierung stieg die Anzahl der Toten. Am nächsten Morgen waren die Medien voller Namen, Fotos und verzweifelten Rufen nach Information. Auf einem Foto war ein Mädchen zu sehen, dessen Gesicht ich von Instagram her kannte – ihre Beiträge waren voller Träume, z. B. an einer Universität im Ausland zu studieren. Am Sonntagabend versammelten sich die Eltern vor den Krankenhäusern in Skopje, Štip und Kočani, wohin die Überlebenden gebracht worden waren. Familien pinnten Fotos und Zettel mit Namen an die Wände und warteten auf jemanden, der ihnen sagen konnte, ob ihre Kinder noch lebten. Trauer setzte sich wie Nebel um uns fest, dick und erstickend. Und dann – fast plötzlich – verwandelte sie sich in Wut.

Keine isolierte Tragödie
Denn mit der Zeit stellte sich heraus, dass dies nicht einfach ein Unfall gewesen war: Die Lizenz des Nachtclubs war bereits einige Monate zuvor abgelaufen.[2] Die vorgeschriebenen Brandschutzvorschriften waren ignoriert worden. Es gab keine Feuerlöscher. Keine Evakuierungspläne. Nur einen Ausgang. Der gesamte Innenraum war mit leicht entzündlichen Dekorplatten verkleidet. Die lokalen Behörden hatten jeden dieser Verstöße genehmigt, entweder durch Unterlassung oder durch Annahme von Bestechungsgeldern. Das ist keine Fahrlässigkeit, das ist systemische Gewalt. In einem Land, in dem politische Loyalität oft wichtiger ist als öffentliche Sicherheit, werden Regeln regelmäßig nach denjenigen ausgerichtet, die die richtigen Leute kennen. Inspektionen finden nicht statt. Bußen werden stillschweigend aufgehoben. Lizenzen werden ohne Besichtigung vor Ort erneuert. Der Brand in Kočani hat die Brutalität eines Staats offenbart, der Verantwortung auslagert und öffentliche Sicherheit zu einem Privileg für diejenigen macht, die dafür bezahlen können.

Dieses Muster ist bereits bekannt: 2021 gab es einen Brand im modularen COVID-19 Spital in Tetovo, dem 14 Patienten zum Opfer fielen. Die Ermittler stellten später fest, dass beim Bau der Einrichtung brennbare Materialien verwendet worden waren, Brandschutzmaßnahmen fehlten und wiederholte Sicherheitswarnungen ignoriert worden waren. 2016 wurden die Stadt Stajkovci und die umliegenden Dörfer von Überschwemmungen heimgesucht, bei denen 22 Menschen ums Leben kamen und Tausende obdachlos wurden. Untersuchungen bestätigten, was die Bewohner bereits gewusst hatten: Die Flussbetten waren seit Jahren nicht mehr instandgehalten worden, illegale Bauten hatten Ablaufsysteme blockiert, und es gab keinen Katastrophenschutzplan.

Jedes Mal versprachen die Politiker Rechenschaft. Jedes Mal wurden „gründliche Untersuchungen“ eingeleitet. Jedes Mal wurde den trauernden Familien gesagt, dass „Lehren gezogen“ worden seien. Und jedes Mal ändert sich nichts. Der Brand in Kočani gehört zum Kontinuum dieser institutionellen Unterlassungen. Das passiert, wenn die Regierungsführung in Netzwerken von Vetternwirtschaft versinkt, wenn Sicherheitsbudgets in privaten Verträgen verschwinden, wenn Institutionen Leben als Verfügungsmasse behandeln.

Aus einer dekolonialen, feministischen Perspektive geht es beim Brand in Kočani nicht nur um lokale Korruption oder Regierungsversagen, sondern um Machtstrukturen, die entscheiden, welche Leben wichtig sind und welche nicht. Der Historiker Achille Mbembe bezeichnet dies als „Nekropolitik“. Das ist das Ergebnis von miteinander verknüpften Systemen: neoliberale Sparpolitik, die Institutionen aushöhlt, Klientelpolitik, die Vertrauen unterwandert, und eine Kultur der Straflosigkeit, die sowohl von postsozialistischen Transitionen als auch globalen Hierarchien der Vernachlässigung herrühren.

Von Trauer zu Wut: Wer ist der Nächste?
In Kočani und anderen Kleinstädten wurden sofort Mahnwachen abgehalten. Die Menschen trugen ihre Trauer in den öffentlichen Raum, wo sie Essen, Wärme und Stille miteinander teilten. In der Hauptstadt Skopje fand die erste Mahnwache erst einige Tage später statt. Dieser zeitliche Abstand offenbarte mehr als nur logistische Probleme, nämlich wie Distanz und Privilegien die Trauer prägen. In Kočani hatte die Trauer einen Namen, ein Gesicht, einen Nachbarn. In Skopje war die Trauer abstrakt, durch Schlagzeilen und Pressemitteilungen vermittelt. Dieser Unterschied zwischen Zentrum und Peripherie spiegelt eine strukturelle Realität wider: Die Institutionen, die für öffentliche Sicherheit verantwortlich sind, sind physisch und politisch in Skopje konzentriert, emotional jedoch abwesend an den Orten, wo ihr Versagen am stärksten zu spüren ist. Solange Trauer lokal begrenzt bleibt, kann Widerstand als provinziell und nicht systemisch abgetan werden. Dagegen formierten sich Netzwerke der Fürsorge: Eltern der Opfer, Freunde, Aktivisten und Nachbarn lehnten es ab, das Narrativ auf Kočani zu beschränken.

Am 24. März organisierte die Bürgerinitiative Wer ist der Nächste? (Кoj e следен?)[3] den ersten Protest vor dem Parlament in Skopje. Ihre Botschaft war klar: Kočani sei keine isolierte Tragödie, sondern das jüngste Kapitel in einer langen Reihe von vermeidbaren, durch institutionelle Vernachlässigung verursachten Katastrophen. Die Forderungen waren eindeutig und kompromisslos:

 –  Transparente Veröffentlichung aller Unterlagen im Zusammenhang mit Lizenzen, Inspektionen und behördlichen Genehmigungen des Nachtclubs Pulse;

 –  Rechenschaftspflicht aller involvierten Institution: von der staatlichen Aufsichtsbehörde für Städtebau bis zum Wirtschaftsministerium, von den lokalen bis zu nationalen Behörden;

 –  Ausweitung der Verantwortung über Kočani hinaus auf andere Skandale der jüngsten Vergangenheit.

Wer ist der Nächste? forderte nicht nur Antworten, sondern benannte auch ein Muster: Ein Staat, dessen Institutionen regelmäßig beim Schutz von Leben versagen und dessen Beamten sich regelmäßig ihrer Verantwortung entziehen.

In den ersten Tagen nach dem Brand, als Institutionen und Beamte noch etwas chaotisch versuchten, das Narrativ zu beherrschen, engagierten sich vor allem normale Bürger: Freiwillige aus dem ganzen Land starteten die Initiative Support Kočani[4] – ein informelles Solidaritätsnetzwerk, das schneller und effektiver mobilisierte als der Staat. Innerhalb weniger Stunden kursierten online Aufrufe zu Blutspenden, medizinischen Hilfsgütern und Trauma-Beratung. Lokale Unternehmen beherbergten Familien von Opfern, während Freiwillige den Transport organisierten, sich mit Krankenhäusern abstimmten und Lebensmittel und lebensnotwendige Güter an Überlebende und ihre Familien verteilten. Support Kočani war mehr als nur Hilfsgüterlogistik, es war ein Akt kollektiver Fürsorge angesichts institutioneller Vernachlässigung.

Kriminalisierung von Solidarität
Der Brand entlarvte die Architektur der Vernachlässigung, die Zeit danach offenbarte die Architektur der Repression. Im April begann der Staat ein Justiztheater aufzuführen:

 –  45 Verdächtige aus verschiedenen Institutionen wurden genannt: ehemalige Minister, lokale Beamte, Polizeibeamte, Architekten und Nachtclub-Besitzer;

 –  14 Polizeibeamte wurden verhaftet, weil sie nicht rechtzeitig interveniert hatten;

 –  Untersuchungen von Inspektionen, Genehmigungen und gefälschten Dokumenten der vergangenen 13 Jahre wurden anberaumt.

Auf den ersten Blick schien dies ein Fortschritt zu sein. Aber hinter diesem Spektakel änderte sich strukturell nichts. Die Schuld wurde bewusst verteilt, indem die Verantwortung auf Dutzende Personen und Behörden aufgeteilt wurde, um die tiefere Wahrheit zu verbergen: Das System funktioniert genau wie vorgesehen. Der Nachtclub Pulse versagte nicht trotz staatlicher Aufsicht, sondern weil Aufsicht ein leeres Ritual ist, das privatem Profit Vorrang vor der öffentlichen Sicherheit einräumt.

Derweil arbeitete der Staat daran, die öffentliche Empörung zu kontrollieren. Aktivisten, die es wagten, Rechenschaftspflicht einzufordern, wurde flugs vorgeworfen, die „Tragödie auszunutzen“ und die „Institutionen zu destabilisieren“. Das wurde zu einer zentralen Taktik der Machthaber, um die Proteste einzuhegen und die öffentliche Solidarität zu spalten. Zu den heimtückischsten Narrativen, die von Anti-Gender-Akteuren verbreitet wurden, gehörte der Versuch, die Proteste zu diskreditieren, indem sie als „von der Queer-Community angeführt” dargestellt wurden. Zwar waren einige der Teilnehmer tatsächlich Queer-Aktivisten, doch wurde diese Tatsache bewusst aus dem Kontext gerissen und benutzt, um öffentliches Misstrauen gegenüber der Bewegung zu schüren.

Diese Darstellung war kein Zufall, sondern folgte einem in Nordmakedonien und der gesamten Region gängigen Muster, wo queere und feministische Gruppen regelmäßig zu Sündenböcken für systemische Versäumnisse gemacht werden. Das erlaubt den Behörden und ihren Verbündeten, die Debatte von den Versäumnissen des Staates auf die „Moral“ umzulenken, bestehende Vorurteile zu schüren und die öffentliche Meinung zu polarisieren. Plötzlich wurde die Solidarität mit den Opfern von Kočani durch einen Anti-Gender-Diskurs als „Unterstützung der Queer-Agenda“ umgedeutet. Diese Taktik diente zwei Zwecken: Erstens delegitimierte sie die Proteste als Anliegen einer radikalen Nische oder gar als Bedrohung „traditioneller Werte“. Zweitens ermöglichte sie es den politischen Eliten, sich ihrer Verantwortung zu entziehen.

Die trauernden Familien erhielten auch Drohbotschaften: „Es noch wird noch etwas passieren, mit viel mehr Opfern. Ich bin froh, dass dies passiert ist.“ Solche Drohungen zirkulierten offen und wurden nur langsam und widerwillig untersucht und verbreiteten eine abschreckende Botschaft: wehre dich und du wirst bestraft. Die Familien wurden auch von lokalen Behörden unter Druck gesetzt, die „Tragödie nicht zu politisieren“. In Skopje wurden die ersten Demonstrationen von einem starken Polizeiaufgebot begleitet. Genehmigungen für Demonstrationen wurden verschoben oder abgelehnt. Protestaufrufe in den sozialen Medien wurden stillschweigend entfernt. Aus einer dekolonialen feministischen Perspektive ist das mehr als politisches Missmanagement, sondern eine Form von staatlicher Gewalt. Solidarität wird kriminalisiert, weil sie alternative Formen der Zugehörigkeit schafft, die auf Fürsorge, statt auf Kontrolle basiert.

Die Elternvereinigung 16. März beschrieb Treffen mit Beamten als erniedrigend. Die Familien erklärten, der Ministerpräsident haben ihnen gesagt, sie sollten „einen Preis für ihre Kinder festlegen,“[5] und habe so ihre verlorenen Leben auf eine verhandelbare Zahl reduziert. Die Regierung bestritt dies und warf den Eltern vor, ihren „Schmerz auszunutzen“. So schützen sich Systeme: Indem sie Trauer als Manipulation, Solidarität als Bedrohung und Forderungen nach Gerechtigkeit als Destabilisierung umdeuten. Es ist eine alte Taktik in neuem Gewand, die funktioniert, indem sie die Betroffenen isoliert, ihre Energie erschöpft und die öffentliche Unterstützung untergräbt.

Von der Wut zur Erschöpfung
Ende April wurde deutlich, dass sich die Strategie der Regierung geändert hatte. In den ersten Wochen nach dem Brand zeigten sich Minister und Parteifunktionäre in der Öffentlichkeit – an Pressekonferenzen mit sorgfältig inszenierten Statements und dem Versprechen schneller Untersuchungen. Sie zeigten sich vor den Kameras, sprachen von Trauer und Verantwortung und versprachen Veränderungen. Doch als die Rufe nach Gerechtigkeit lauter und die Forderungen schärfer wurden, veränderten sich die staatlichen Gesten von Beileidsbekundungen in Kontrollmaßnahmen.

Ministerpräsident Hristijan Mickoski, der seit Juni 2024 im Amt ist, positionierte sich als Reformer im Kampf gegen ein korruptes System und präsentierte sich als jemand, der „das Chaos beseitigt, das andere hinterlassen haben.“ Er versprach „robuste Maßnahmen“, Bußen für unsichere Eventlokale und eine umfassende Inspektionskampagne. Obwohl seine Regierung bereits seit einem Jahr an der Macht war, stellte er institutionelles Versagen als etwas dar, das er geerbt und nicht fortgeführt habe. Die Rechenschaftspflicht wurde ständig auf einen ferneren Horizont verschoben: nachdem „wir das System besiegt“ haben, nach „den nächsten Wahlen“,[6] vielleicht nach der nächsten Tragödie. Gerechtigkeit wurde vertagt, Optik stand an erster Stelle.

Während die Familien in Kočani ihre Kinder begruben, ging das Leben in Skopje weiter, als wäre nichts geschehen. Im Mai organisierten die Eltern der Opfer und Initiativen wie Wer ist der Nächste? weitere Proteste, darunter eine Guerilla-Aktion, bei der die Namen aller Toten auf eine große Leinwand geschrieben wurden, die vor dem Büro der Staatsanwaltschaft entrollt wurde. Ich war da, als diese Namen nacheinander vorgelesen wurden, die Stille zwischen ihnen war fast unerträglich. Es war eine Erinnerung daran, dass hinter jedem Namen ein Leben, Träume und eine Familie steht, die unwiederbringlich zerbrochen sind.

Außerhalb dieses kleinen Kreises begann die Solidarität jedoch zu schwinden. Am 29. April, während einer weiteren Protestkundgebung in Skopje, waren die Cafés rund um den Platz voller Menschen, die Kaffee in der Frühlingssonne tranken und durch Livestreams des Protests scrollten, als gehöre dieser zur Realität von jemand anderem. Es war weniger Gleichgültigkeit als vielmehr Erschöpfung, eine stille Resignation, genährt von jahrzehntelanger systemischer Vernachlässigung und gebrochenen Versprechen. Den Menschen wurde beigebracht, dass das Einfordern von Rechenschaft zu nichts führt, dass Trauer etwas Privates ist, und dass öffentliche Empörung ein Verfallsdatum hat.

Doch als sich die Familien weigerten zu schweigen, verschärfte sich der Ton der Regierung. Die Beamten begannen die Proteste als „politisch motiviert“ zu bezeichnen, Ministerpräsident Mickoski ging sogar noch weiter und beschuldigte die Kritiker der „Nekrophilie“[7] und reduzierte so die Rufe nach Gerechtigkeit zu einem würdelosen Spektakel. Das war nicht nur Rhetorik, sondern ein bewusster Versuch, die Trauer zu disziplinieren. Schließlich kamen die Versprechen „epischer Wiederaufbauprojekte“ in Kočani, unterstützt von europäischen Partnern – eine großartige Zukunftsvision, die Gerechtigkeit durch Fortschritt ersetzen und die Erinnerung an systemisches Versagen unter Hochglanz-Entwicklungsplänen begraben sollte.

Doch für diejenigen, die immer noch auf die Straße gehen, für die Eltern, die nicht schweigen wollen, ist Kočani kein abgeschlossenes Kapitel. Es ist ein Spiegel, der Nordmakedoniens tiefste Brüche aufzeigt: Ein Staat in den Fängen von Parteiinteressen, wo politische Loyalität den Zugang zu Recht und Dienstleistung diktiert; eine Kultur der Straflosigkeit, in der Sicherheitsregeln optional behandelt werden; ausgehöhlte Institutionen, die versagen, wenn sie am meisten gebraucht werden. Kočani ist keine isolierte Tragödie, es ist eine Forderung, das Vergessen zu verweigern. Wenn wir dabei versagen, diese Erinnerung aufrecht zu erhalten, wenn sie – ohne eine Veränderung zu bewirken – in einem endlosen Kreislauf von „Untersuchungen“ und „Reformen“ absorbiert wird, dann wird Kočani immer und immer wieder geschehen.

Anmerkungen:
[1])    https://meta.mk/en/kids-aged-14-to-24-are-victims-of-tragedy-in-kocani-north-macedonia/

[2])    https://balkaninsight.com/2025/03/20/nightclub-fire-tragedy-showed-north-macedonias-systemic-failings-are-deadly/

[3])    https://www.instagram.com/koj_e_sleden/

[4])    https://supportkocani.com/?lang=en

[5])    https://meta.mk/roditelite-na-zhrtvite-od-kochani-tvrdat-deka-mickoski-im-rekol-da-si-odredat-cena-za-nivnite-deca-vo-vladata-toa-go-negiraat/

[6])    https://sdk.mk/index.php/makedonija/prvo-ke-go-porazam-tsel-korumpiran-sistem-pa-posle-na-izbori-graganite-ke-kazhat-dali-treba-da-podnesam-ostavka-reche-mitskoski-po-tragedijata-vo-kochani/

[7])    https://telma.com.mk/2025/06/08/miczkoski-ja-obvini-sdsm-za-nekrofilija-najavi-epski-proekt-za-kochani-i-reche-deka-izveshtajot-vo-ep-ke-bide-izglasan/

Übersetzung aus dem Englischen: Regula M. Zwahlen.

Sara Milenkovska, M.Sc., feministische Forscherin und Aktivistin, Mitbegründerin des Stella-Netzwerks, einer feministischen Mentoring-Plattform, die Frauen und Mädchen in Nordmakedonien unterstützt.

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