
Konsolidierung und Kooperation. Die neue Normalität in Zentralasien
RGOW 2/2026
In allen zentralasiatischen Staaten hat eine autokratische Konsolidierung stattgefunden, die die regionale Kooperation und die multivektoriale Außenpolitik stärkt. Letztere fokussiert auf Investitionen aus den USA und Westeuropa, die Übernahme von Sicherheitsinfrastruktur aus China und stützt sich auf Russland als Garant der Regimesicherheit. Die Abhängigkeit von Rohstoffexporten, Geldüberweisungen durch Arbeitsmigranten sowie potenzielle familiäre Elitenkonflikte bedrohen jedoch die scheinbare Stabilität.
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