
Von der Front ins Gefängnis: Zentralasiatische Soldaten in der russischen Armee
RGOW 2/2026
Zentralasiatische Arbeitsmigranten in Russland und Bürger zentralasiatischer Staaten werden von der russischen Armee gezielt für den Einsatz im Krieg gegen die Ukraine angeworben. Dabei kommt manchmal Zwang zur Anwendung, häufig locken auch das Angebot einer Haftentlassung, ein attraktives Gehalt sowie ein russischer Pass. Aufgrund des Söldnerverbots in ihrer Heimat droht jedoch vielen eine mehrjährige Haftstrafe, was die russische Propaganda empört.
Vier Jahre nach Beginn der russischen Großinvasion in die Ukraine ist deutlich geworden, dass dieser Krieg mehrere Länder weltweit betrifft. Tausende Ausländer haben Dienstverträge mit der russischen Armee unterzeichnet.[1] Die wichtigste Region für die Rekrutierung potenzieller Soldaten ist Zentralasien, aus der auch die meisten Arbeitsmigranten nach Russland kommen.
Polizeidrohungen und Geldrausch
Der 28-jährige Sunnatilla Samandarov aus Usbekistan reiste noch vor dem Krieg nach Russland. Wie viele seiner Landsmänner verdiente er seinen Lebensunterhalt hauptsächlich mit Saisonarbeit. Vor ihm waren bereits seine Brüder nach Russland gegangen, die ihm auch dabei halfen, eine Stelle als Lager-Arbeiter beim Online-Shop OZON zu finden. Nach einigen Jahren in der Stadt Tver heiratete er, baute dort ein Haus und erwartete ein Kind. Seine Frau hatte keine Arbeitserlaubnis für Russland, deshalb wurde die Schwangere bei der Eheschließung verhaftet und mit Gefängnis bedroht. Um seine Geliebte freizubekommen, schlug die Polizei Sunnatilla vor, einen Armeedienstvertrag zu unterschreiben, was er auch tat. Sunnatilla blieb nur drei Tage an der Front, dann wurde seine Einheit wurde von Drohnen angegriffen. Aus dem Krankenhaus floh er nach Usbekistan und wurde dort zu vier Jahren Haft verurteilt. Samandarovs Geschichte ist kein Einzelfall. Viele Migranten aus Zentralasien werden aufgrund geringfügiger Gesetzesverstöße von der russischen Polizei unter Druck gesetzt. Oft werden sie von den Sicherheitskräften geschlagen und zur Unterschrift eines Armeedienstvertrags gezwungen.
Ein weiterer beliebter Weg ist die Rekrutierung von Zentralasiaten in russischen Gefängnissen. Meistens landen sie dort wegen Drogenhandels oder -besitzes. So wird ein Militärvertrag für sie zum Ticket in die Freiheit. Der 26-jährige usbekische Staatsbürger Schavochir Karimov behauptete in seinem Gerichtsverfahren, dass ihm die Drogen von Polizisten untergeschoben worden seien. Er war im Oktober 2023 auf der Suche nach Arbeit nach Russland gekommen, geriet aber fast sofort in die Hände der Polizei, die ihn des Besitzes verbotener Substanzen beschuldigte und ihm im Austausch für seine Freiheit vorschlug, in den Krieg gegen die Ukraine zu ziehen. Karimov lehnte ab und wurde dafür geschlagen. Er behauptet, dass „psychologischer und physischer Druck“ auf ihn ausgeübt wurde, und als er den Vertrag wiederholt ablehnte, wurde er ins Gefängnis von Tjumen gesteckt. Nach mehreren Monaten in der Strafkolonie nahm er das Angebot, an die Front zu gehen, an: „Am 1. April 2025 legte man ihm Handschellen an, zog einen Sack über seinen Kopf und brachte ihn in die Militärbasis in Tjumen“, heißt es in der usbekischen Gerichtsakte. An der Front blieb Schachovir keinen einzigen Tag. Auf dem Weg zur Militärbasis geriet sein Lastwagen unter Beschuss, und der verletzte Karimov wurde in ein Krankenhaus in Kursk gebracht. Von dort floh er nach Moskau, wo er in der usbekischen Botschaft angab, seinen Pass verloren zu haben. Nachdem er einen neuen Pass erhalten hatte, kehrte er nach Hause zurück und stellte sich selbst der Polizei. Sein Heimatland verurteilte ihn zu vier Jahren Haft.
Der häufigste Grund für einen Dienstvertrag mit der russischen Armee ist laut den Gerichtsakten jedoch Geld. Im November 2023 erhielt der 33-jährige Usbeke A. T. (vollständiger Name vom Gericht geheim gehalten) nach einjähriger Arbeitssuche eine telefonische Mitteilung: „Diene in der Armee – verdiene Geld“. Wenige Tage später unterschrieb der Mann den Vertrag, wurde jedoch ein halbes Jahr später verwundet und kehrte nach Hause zurück. Dort wurde er nach einer Überprüfung seines Telefons von der Polizei festgenommen. Das Gericht verurteilte ihn zu 3,5 Jahren Haft.
Im Interview bestätigt der kasachische Menschenrechtler und Leiter der Menschenrechtsorganisation Liberty, Galym Ageulov, dass trotz einiger bekannter Fälle erzwungener Unterschriften viele Bürger Kasachstans freiwillig in die russische Armee eintreten. Für sie ist der große Verdienst und die Möglichkeit, einen russischen Pass zu erhalten, attraktiv. Außerdem gebe es auch Leute, die aus ideologischen Gründen in den Krieg ziehen, meint Ageulov. „Das Fernsehen schürt diese Stimmung. Außerdem gibt es in Kasachstan ein Anwerbungsnetz auf Telegram und in anderen sozialen Netzwerken. Dort ist die Rhetorik ‚Verdiene Geld und unterstütze die historische Heimat‘ populär“, sagt Ageulov. In Kasachstan wurde im Januar 2025 ein Mann zu vier Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt, nachdem er aus „ideologischen Gründen“ zum Söldner geworden war. Sein verstorbener Vater wurde in Charkiw geboren, und er war der Meinung, dass dort „die Regierung die Rechte der Bewohner russischer Nationalität einschränkt“.[2]
Auch in Kirgistan werden Söldner über soziale Netzwerke angeworben, sagt die kirgisische Juristin und Leiterin der Menschenrechtsorganisation Freedom For Eurasia, Lejla Sejitbek. Viele Bürger der Länder Zentralasiens informieren sich nach wie vor über russische Quellen, daher erscheint ihnen die Aussicht auf ein hohes Gehalt und einen russischen Pass attraktiv. „Die Menschen haben zuhause ein Gefühl der Perspektivlosigkeit. Junge Männer sitzen ohne Arbeit in Bischkek herum. Trotz der Ankündigungen eines Wirtschaftswachstums durch die Regierung verarmt die Bevölkerung. Außerdem ist es viel schwieriger, in Europa eine Arbeit zu finden, und deshalb fahren die Menschen weiterhin nach Russland“, sagt Sejitbek. Ihr zufolge sind das keine Einzelfälle. Sie bestätigt, dass viele derjenigen, die russische Armeedienstverträge unterschrieben hätten, getäuscht worden seien: „Man sagt ihnen, sie führen nach Mariupol, um dort auf Baustellen als Spachtler, Klempner oder Fahrer zu arbeiten. Und dann schickt man sie in die Fleischwolf-Angriffe. Innerhalb Kirgistans gibt es nicht viel Informationen über den Krieg, die Menschen wissen nicht, wo sie hinfahren.“ Für alle analysierten Urteile ist charakteristisch, dass viele Verurteilte nach ihrer Rückkehr in die Heimat sich selbst der Polizei gestellt haben, sei es in der Hoffnung auf Strafmilderung, oder weil sie keine Dokumente mehr besitzen. In ihren Urteilen wird meist besonders hervorgehoben, dass sie „Schuldgefühle hatten und ihrer Taten bereuten“.
Vom Schützengraben ins heimische Gefängnis
Das ukrainische Projekt Ich will leben ist zur Hauptquelle von Daten über die russische Anwerbung von Bürgern zentralasiatischer Staaten geworden. Diesen Daten zufolge unterzeichneten bis im Herbst 2025 nicht weniger als 861 Kirgisen Verträge mit der russischen Armee. Noch mehr Männer mit kasachischem Pass wurden zu russischen Soldaten: 1 190 bis im Juli 2025. Die höchste Anzahl Söldner wurde aus Usbekistan registriert: mindestens 2 715 Menschen unterschrieben einen Armeedienstvertrag.[3]
Laut Menschenrechtsaktivisten jedoch übersteigen die realen Söldnerzahlen aus zentralasiatischen Staaten die von Ich will leben dokumentierten Zahlen um ein Vielfaches. Laut Sejitbek geht die Anzahl von Kirgisen, die auf russischer Seite am Krieg teilnehmen, in die Tausende.
Die Daten von Ich will leben werden durch Gerichtsurteile bestätigt. In Usbekistan wurde Riza Kasimov im September 2025 zu zwei Jahren Haft verurteilt. Er wurde von der usbekischen Polizei verhaftet, weil er auf der Liste des Projekts Ich will leben stand. Trotz der Hilfe von ukrainischer Seite bleibt die Zahl der Verurteilungen im Vergleich zur Zahl der Kriegsteilnehmer in der Ukraine jedoch gering. Gemäß meiner Recherchen wurden seit Kriegsbeginn bis im Januar 2026 in Usbekistan 46 Urteile wegen Söldnertums gefällt. In Kasachstan wurden nach Daten von Mediazona bis Ende 2025 17 Menschen verurteilt.[4] In Kirgistan haben die Gerichte bis im Juli 2025 nur sieben Urteile ausgesprochen.
Vom „Russischen Haus“ zur russischen Welt
Die Anwerbung von Söldnern aus den Ländern Zentralasiens erfolgt auf verschiedenen Ebenen. Die Mehrheit von ihnen unterzeichnet die Verträge in Russland, doch gibt es auch Fälle, bei denen Putins Rekrutierer direkt in anderen Staaten arbeiten. Der bekannteste Fall, in dem eine solche Praxis aufgedeckt wurde, war das Verfahren gegen Mitarbeiter des Russischen Hauses in der kirgisischen Stadt Osch. Im April 2025 wurden gleich mehrere Mitarbeitende der kulturellen Organisation bei der Botschaft der Russischen Föderation beschuldigt, kirgisische Bürger für den Krieg gegen die Ukraine anzuwerben.[5] Der Skandal löste in Russland eine Welle der Kritik an den Behörden in Bischkek aus. Laut Sejitbek zeigt der Fall Russisches Haus, dass die Regierung Kirgistans die Teilnahme ihrer Bürger am Krieg Russlands gegen die Ukraine nicht gutheißt. Doch die Tatsache, dass auch in diesem bisher Fall kein Urteil gesprochen wurde, offenbart die Position Bischkeks im Verhältnis zu Moskau.
Die Suche nach Söldnern in Kasachstan verläuft ebenso über mehrere Kanäle, bestätigt Ageulov. Der Menschenrechtsaktivist berichtet, dass in seinem Land die Agentur Rossotrudnitschestvo (Russland-Zusammenarbeit) für die Suche nach Söldnern zuständig ist. Die Rekrutierung konzentriert sich auf Städte mit einem hohen russischen Bevölkerungsanteil: Kamenogorsk, Pavlodar und Semej. Die Bewohner dieser Städte neigen eher dazu, Russland im Krieg gegen die Ukraine zu unterstützen: „Ich kenne auch einige Fälle, bei denen Söldner aus kasachischen Untersuchungsgefängnissen geholt wurden. Unsere Behörden verhindern das nicht, diese Praxis findet mit Vermittlung der russischen Botschaften statt.“ Zudem übt Ageulov zufolge auch die Russische Orthodoxe Kirche (ROK) einen großen Einfluss auf die Rekrutierung aus. Die ROK rechtfertigt Putins Aggression konsequent und ruft auch dazu auf, in der Armee zu dienen. In Kasachstan sind bei einer mehrheitlich muslimischen Bevölkerung etwa 17 Prozent orthodox.[6]
Was den Erfolg der russischen Anwerbung betrifft, meint Ageulov, dass es der kasachischen Zivilgesellschaft sehr schwerfällt, sich der Kreml-Propaganda zu widersetzen: „In Kasachstan ist eine Mehrheit der Menschen stark russisch geprägt. Das liegt daran, dass die Idee einer Zivilnation ideologisch nicht ausgeprägt ist. Die Regierung spricht von Souveränität und Unabhängigkeit, aber sie messen den Menschenrechten und der Demokratie keinen Wert bei“, kommentiert Ageulov.
Betonte Neutralität
Auf politischer Ebene unterstreichen alle Länder Zentralasiens ihre Neutralität in Bezug auf den Krieg Russlands gegen die Ukraine, doch die Zahlen zeigen, dass die Anwerbung von Bürgern aus mehreren Ländern gleichzeitig auf einem hohen Niveau erfolgt. Da es jedoch in jedem Staat der Region einen Strafgesetzartikel gibt, der die Teilnahme an fremden Kriegen verbietet, sehen sich die Behörden gezwungen, die Söldner bei ihrer Rückkehr in die Heimat zu bestrafen. Allerdings gibt es in Zentralasien auch Länder, in denen niemand wegen der Teilnahme am Krieg verurteilt wurde, nämlich in Tadschikistan und Turkmenistan.
Dabei unterscheiden sich die Ansätze Duschanbes und Aschchabats grundlegend: Tadschiken nehmen aktiv am Krieg teil, die Rekrutierungsmuster entsprechen im Großen und Ganzen denjenigen in Usbekistan, Kasachstan und Kirgistan. Im April 2025 konnte das Projekt Ich will leben die Identität von 931 Bürgern Tadschikistans bestätigen, die Verträge mit der russischen Armee unterzeichnet hatten.[7]
Ungeachtet dessen wurde bisher kein einziger Bürger Tadschikistans deswegen strafrechtlich verfolgt, obwohl es ein gesetzliches Söldnerverbot gilt. Das hat der Oberstaatsanwalt Chabibullo Vochidzoda im August letzten Jahres auch offen kommuniziert.[8] Die Regierung befürchtet möglicherweise neue Einschränken für tadschikische Migranten, die nach dem Terroranschlag in der Crocus City-Hall im März 2024 bei Moskau verstärkt wurden.[9] Außerdem hat Duschanbe Moskau im Zusammenhang seiner Grenzkonflikte mit Afghanistan um militärische Hilfe gebeten.[10]
Turkmenistan scheint das einzige Land in Zentralasien zu sein, das seinen erklärten neutralen Status wirklich einhält. Die Regierung hat das Land schon lange zu einem der abgeschottetsten Länder der Welt gemacht. Turkmenen können nur mit großen Schwierigkeiten ins Ausland reisen, die Zahl turkmenischer Migranten in Russland ist im Vergleich zu den anderen Ländern der Region niedrig. Gemäß den Daten von Ich will lebenhaben die Bemühungen Aschchabads dazu geführt, dass nur wenige Turkmenen Armeedienst für Russland leisten: bisher seien es 122 Personen. Zurzeit gibt es keine Informationen über Strafverfolgungen aufgrund Söldnertums in ihrer Heimat.
„Verräter-Politik“ und Einflussagenten
Während Tadschikistan Moskau nicht verärgern will, wurden Kasachstan, Kirgistan und Usbekistan nach der Verhaftung von Söldnern mehrfach von der russischen kriegsbejahenden Öffentlichkeit kritisiert. Einer der jüngsten Fälle ereignete sich im Oktober 2025, als der Söldner Timur Praliev in Kasachstan zu fünf Jahren Haft verurteilt wurde. Praliev kam 2022 mittels der paramilitärischen Wagner-Gruppe an die Front. Nach zwei Jahren im Krieg gegen die Ukraine wurde er nach Mali beordert, wo er ebenfalls als Soldat der russischen privaten Kampfgruppe diente. Während seiner Dienstzeit erhielt Praliev den russischen Pass, und nach Vertragsende versuchte er sogar, in den USA Asyl zu erhalten, doch wurde er nach Kasachstan abgeschoben. Nach der Urteilsverkündung empörten sich mehrere Z-Blogger über die Haftstrafe für den ehemaligen Söldner. Der Telegram-Kanal Mnogonatsional erinnerte daran, dass Kasachstan ein Verbündeter Russlands in der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS) sei, und der Administrator des Kanals Russkij tarantas warf Astana vor, kein „Gewissen“ zu haben.[11]
Das war nicht der einzige Fall, in dem die russische kriegsbejahende Gesellschaft die Bestrafung von Söldnern in ihren Heimatländern kritisierte. In Kasachstan wurde bereits 2023 ein weiterer Wagner-Soldat, Alexej Schompolov, zu mehr als sechs Jahren Haft verurteilt. Die Z-Bloggerin Anna Dolgareva verkündete auf ihrem Telegram-Kanal, dass die Bestrafung von Schompolov eine „Folge der verräterischen Politik des heutigen Kasachstans [sei], aus dem durchaus auch eine zweite Ukraine werden könnte“.[12]
Der lautstärkste Fall für die russische Propaganda war jedoch das Verfahren gegen Askar Kubanytschbek. Der „Kirgise“ genannte Mann lebte seit 2012 in Moskau, und als der Krieg begann, beschloss er humanitäre Hilfsgüter an die Front zu transportieren. Dabei unterschrieb Kubanytschbek einen Vertrag und wollte als Söldner einen russischen Pass erhalten.[13] 2023 musste er aufgrund der Krankheit seines Vaters in die Heimat fahren, wo er des Söldnertums beschuldigt und zu zehn Jahren Haft verurteilt wurde. Wie die lokalen Medien berichteten, war das der erste Fall, in dem ein kirgisischer Bürger aufgrund der Teilnahme am Krieg Russlands gegen die Ukraine verurteilt wurde. In der kriegsbejahenden russischen Öffentlichkeit löste das Urteil einen Sturm der Entrüstung aus. Das russische Außenministerium erklärte, dass es die Möglichkeit der Ausstellung eines Passes für Kubanytschbek prüfe.[14] Daraufhin wurde in Bischkek zunächst die Haftstrafe für den ehemaligen Söldner verkürzt, und er schließlich unter Auflagen wie einem Ausreiseverbot auf freien Fuß gesetzt. Kubanytschbek nutzte die Gelegenheit zur Flucht nach Russland, wo er nach kurzer Zeit feierlich einen Pass erhielt und in einem Propagandafilm von Russia Today porträtiert wurde. Darin kündigte er an, an die Front zurückzukehren. Obwohl die kirgisischen Behörden Kubanytschbek faktisch unter dem Einfluss des Kremls freigelassen haben, meint Sejitbek, hat in Bischkek dieser offiziellen Politik der Strafmilderung niemand Beachtung geschenkt.
Anmerkungen:
[1]) https://verstka.media/i-like-russia-because-abramovich-chelsea-v-moskve-inostranczy-iz-azii-i-afriki-nachali-zapisyvatsya-na-vojnu-s-ukrainoj-vmesto-rossiyan
[2]) https://t.me/ulytaysud/2151
[3]) Kirgistan: https://t.me/hochu_zhyt/4160; Kasachstan: https://t.me/hochu_zhyt/3685; Usbekistan: https://t.me/hochu_zhyt/4145.
[4]) https://zona.media/article/2025/12/25/kazakhstan
[5]) https://www.currenttime.tv/a/kyrgyzstan-naemnichestvo-rossotrudnichestvo/33392658.html
[6]) https://cabar.asia/ru/kak-izmenilos-kolichestvo-veruyushhih-v-kazahstane
[7]) https://t.me/chat_hochu_zhyt/230676?single
[8]) https://www.azattyqasia.org/a/genprokuror-ni-odin-tadzhikistanets-ne-privlekalsya-k-otvetstvennosti-za-uchastie-v-voyne-v-ukraine/33498664.html
[9]) Vgl. Bahovadinova, Malika: Kollektivbestrafung. Zu den Implikationen des Terroranschlags auf die Crocus City Hall für die Situation zentralasiatischer Arbeitsmigranten in Russland. In: Zentralasien-Analysen 164 (2024), S. 6–8.
[10]) https://caliber.az/post/tadzhikistan-zaprosil-voennoj-pomoshi-u-rossii-prichina; vgl. Eschment, Beate: Taktische Manöver. Tadschikische Reaktionen auf den Sieg der Taliban. In: RGOW 50, 2 (2022), S. 15–17.
[11]) https://t.me/donbass_skripnik/28545; https://t.me/DmitriySteshin/14336
[12]) https://t.me/dolgarevaanna/4780
[13]) https://www.kommersant.ru/doc/6466598?from=vertical_lenta
[14]) https://tass.ru/politika/18427979?utm_source=yxnews&utm_medium=desktop
Übersetzung aus dem Russischen: Regula M. Zwahlen.
Kirill Buketov, freier Journalist.
Bild: Meldepunkt zum Dienst in der russischen Armee in Orenburg (2022) (Foto: Mikhail Kozlov /Wikimedia Commons CC4.0.)