
Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche der Schweiz
RGOW 5/2026
Die römisch-katholische Kirche der Schweiz hat erstmals 2002 Richtlinien zum Umgang mit sexuellem Missbrauch verabschiedet. In den 2010er Jahren wurden mehrere Einzeluntersuchungen durchgeführt, die aufzeigten, dass es sich um ein systemisches Problem handelt. Seit 2021 läuft ein unabhängiges, nationales Forschungsprojekt, bei dem das Forschungsteam uneingeschränkten Zugang zu allen kirchlichen Akten hat. Parallel zur historischen Aufarbeitung setzt die Kirche ein Maßnahmenpaket zur Prävention und Intervention um.
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