
Gewusst, verschwiegen, ermöglicht: Missbrauch in den Kirchen
RGOW 5/2026
Missbrauch wiederholt sich, wenn dem Schutz der Institution der Kirche mehr Bedeutung beigemessen wird als dem Schutz der Opfer. Zu diesem Schluss kommen alle Missbrauchsstudien weltweit, die auch die missbrauchsbegünstigenden strukturellen Kontexte und asymmetrischen Macht-, Vertrauens- und Seelsorgeverhältnisse zwischen Tatpersonen und Opfern sowie die Rolle von schweigenden Mitwissenden benennen. Auch theologische Diskurse, die missbräuchliches Handeln legitimieren, bedürfen einer kritischer Überprüfung.
Der Umgang mit sexuellem Missbrauch in den Kirchen ist weltweit vergleichbar. Ob in Australien, Irland, in den USA, Peru oder Ungarn: Die Strategie vieler Bischöfe oder Ordensoberen bestand – und besteht teilweise bis heute – darin, Hinweisen nicht sofort mit dem Interesse an Aufklärung nachzugehen, sondern, im Gegenteil, Aufklärung zu verhindern, potenzielle Tatpersonen zu verteidigen, höchstens Teilzugeständnisse zu machen oder sogar repressiv auf Offenlegungen zu reagieren. Überwiegend waren die Taten in den Diözesen lange bekannt, wurden aber erst durch mutige Betroffene und investigative Journalist:innen an die Öffentlichkeit gebracht; man denke an die Erzdiözese Boston – die Geschehnisse werden im Film „Spotlight“ erzählt. Erst wenn es nicht mehr anders ging, wurden Aufarbeitungskommissionen eingesetzt, hier sind regional deutliche Unterschiede festzustellen.
Bereits in frühen Aufarbeitungsstudien zu Beginn des 21. Jahrhunderts (lange bevor in Deutschland die Ausmaße massenhafter sexueller Missbrauchstaten an die Öffentlichkeit gekommen waren) wurde deutlich, dass das Interesse seitens der Kirchen nicht darin lag, die Taten aufzudecken und die Täter zur Verantwortung zu ziehen. So resümierte der irische Murphy-Report, dass „Geheimhaltung, Skandalvermeidung, der Schutz des kirchlichen Ansehens und die Wahrung kirchlicher Vermögenswerte“ vorrangig waren – alles andere, insbesondere „das Wohlergehen der Kinder und Gerechtigkeit für die Opfer“,[1] wurde dem untergeordnet. Zahllose weitere Belege für diese Haltung wären möglich. Das Skript, dem die kirchlichen Reaktionen folgten, war weltweit gleich: Der Schutz der Institution und die Loyalität den Tatpersonen gegenüber waren den Verantwortlichen in der Regel wichtiger als Empathie gegenüber den Opfern und deren umfassender Unterstützung, wichtiger auch als unabhängige Aufklärung und nachhaltige Aufarbeitung.
Asymmetrien zwischen Betroffenen und Tatpersonen
Auch wenn sich im Laufe der letzten 25 Jahre die (kirchen-)rechtlichen Bestimmungen und die Verfolgung von Täter:innen verschärft haben, wenn Taten konsequenter gemeldet und geahndet werden, wenn in vielen Ländern Präventions- und Interventionsmaßnahmen implementiert wurden, bestehen zentrale Asymmetrien zwischen Betroffenen und Tatpersonen fort. Regelmäßig müssen Betroffene von sexuellem Missbrauch – im Gegensatz zu Täter:innen – ihre Glaubwürdigkeit erweisen, sie müssen begründen, warum sie so viele Jahre geschwiegen haben, sie werden nicht selten mit Anforderungen konfrontiert, wie sie sich als Opfer zu verhalten haben (z. B. sollen sie den Tatpersonen „vergeben“ und nicht mit Medien sprechen, um der Kirche nicht noch mehr zu schaden), oder sie sehen sich Rache- oder anderen Vorwürfen ausgesetzt – teilweise in Kombination mit victim-blaming und kulturkämpferischen Positionen. So gab es z. B. im Jahr 2013 einen großen öffentlichen Aufruhr um die Aussage des polnischen Erzbischofs Józef Michalik, sexuelle Missbrauchsfälle hätten vermieden werden können, wenn nur die Eltern der betroffenen Kinder in intakteren Partnerschaften leben würden.[2] Auf der anderen Seite haben viele Täter:innen die Macht und Unterstützung der Institution im Rücken – und das gemeinsame Interesse von Tatpersonen und Bistumsleitungen an der Vermeidung weiterer rufschädigender „Skandale“.
Die bekannten Fälle zeigen: Die Täter:innen gingen davon aus, dass sie seitens ihrer Vorgesetzten umfassende Unterstützung bekommen würden, vor allem aber rechneten sie damit, dass die Taten geheim bleiben und die Betroffenen schweigen würden. So schrieb ein Priester aus der Diözese Bozen-Brixen (Italien), der wegen sexueller Übergriffe aus der Gemeinde herausgenommen werden sollte, an seinen Bischof, ob man den Grund dafür nicht „mit ‚Einkehr und Studium‘“[3] angeben könnte. Oberste Priorität war, dass der wahre Grund – sexueller Missbrauch – nicht ans Licht kommen sollte, und der Priester später vielleicht sogar ohne Einschränkungen weiter als Seelsorger tätig sein konnte.
Strukturelle Kontexte: Klerikalismus
Institutionelle Faktoren begünstigten sowohl die Taten selbst als auch den täterfreundlichen Umgang im Nachhinein. Die Täter:innen und diejenigen, die sie innerhalb der Institution unterstützten, das Wissen über die Taten verheimlichten und die Taten vertuschten, bedienten sich vergleichbarer Strukturen und Begründungsmechanismen. Viele der strukturellen Ermöglichungsfaktoren für die Missbrauchstaten und ihre Vertuschung sind in den vergangenen Jahren analysiert worden. Besonders prominent dabei ist Klerikalismus, ein, so die deutsche MHG-Studie, „hierarchisch-autoritäres System, das auf Seiten des Priesters zu einer Haltung führen kann, nicht geweihte Personen in Interaktionen zu dominieren, weil er qua Amt und Weihe eine übergeordnete Position inne hat.“[4] Klerikalismus schafft die ideologischen Voraussetzungen dafür, dass Personen, vor allem Männer, in sakralen Machtpositionen praktisch überhaupt so dominant werden können. Er erklärt die Täterstruktur und ihre Wahrnehmung in der Öffentlichkeit (inklusive der Unsichtbarkeit weiblicher oder nicht-geweihter Täter:innen). Der Glaubwürdigkeitsüberschuss von Priestern und ihre ekklesiale Position erschweren, dass ihre Taten als Missbrauchstaten wahrgenommen werden. Eine Betroffene bringt es auf den Punkt: „Dieser Mann ist ja ein Priester, er ist ungefährlich, denke ich.“[5]
Auf dieser Ebene hat Klerikalismus Anteil an der Verunsichtbarung bzw. Verharmlosung der konkreten Übergriffe. Klerikalismus ist eine operative Ressource, aus der Täter aktiv schöpfen, er dient ihnen für ihre Selbstinszenierung, ihre Autoritätsansprüche und die Manipulation der Betroffenen. Dabei sind es nicht nur Priester, sondern all jene, deren geistliche Autorität institutionell verliehen und kollektiv anerkannt wird – z. B. bei Ordensleuten/-ober:innen, geistlichen Begleiter:innen, Exerzitienleiter:innen und nicht zuletzt bei Gründer:innen und Leitungen geistlicher Gemeinschaften –, die sich auf die dem Klerikalismus zugrunde liegende Dominanzstruktur verlassen können: „Alles lag direkt vor unseren Augen, und doch haben wir nichts gesehen“, so Céline Hoyeau zu den Taten der geistlichen „Seelenführer“ in Frankreich.[6] Die institutionell verliehene und kollektiv anerkannte Deutungsmacht über das Heilige und die zugesprochene Fähigkeit, (in den Sakramenten, in geistlichen Anweisungen, der „Seelenführung“ usw.) im Namen Gottes bzw. „in persona Christi“ zu sprechen und zu handeln, ist ein zentraler Faktor bei der Ermöglichung der Missbrauchstaten.
Bibel und Theologie als Teile des Missbrauchsgeschehens
Über den Klerikalismus hinaus wirken weitere systemische Kontexte und Ermöglichungsfaktoren. Bezüge auf biblische Bilder und theologische Traditionen sind dabei in allen Stadien des Missbrauchs präsent. Theologie und Spiritualität werden in kirchlichen Missbrauchskontexten von kirchlichen Repräsentant:innen mit entsprechender Autorität vertreten. Ob Kleriker oder Ordensleute, geistliche Begleiter:innen oder Exerzitienleiter:innen: Sie alle verfügen über das theologische und spirituelle „Material“, das sie für den Missbrauch verwenden, sie bedienen sich zentraler Glaubensaussagen wie Heil, Erlösung, Gottesnähe, und sie sind aufgrund ihrer Position mit entsprechender Glaubwürdigkeit ausgestattet. „Spirituelle Macht ist wohl die gefährlichste Macht von allen. […] Sie muss jederzeit mit einem Warnschild versehen sein, auf dem steht: ‚Mit äußerster Vorsicht zu behandeln‘“,[7] so der australische Bischof Geoffrey Robinson. Spiritualität, Theologie und Glaubenssätze sind besonders geeignete Mittel, um Zugriff auf Menschen zu erhalten und ihre Selbstbestimmungsrechte auszuhebeln. Missbrauch wird im Namen Gottes, durch Priester oder Ordensleute als Repräsentant:innen Christi und in religiösen Räumen (im übertragenen Sinne: Seelsorge, geistliche Begleitung, Beichte, aber auch ganz konkret: Sakristei, Beichtstuhl usw.) verübt. Doris Reisinger hat auf solcherart gefährliche Theologien hingewiesen: „theologische Ansätze, Begriffe und Argumentationsmuster, die Gewalt gegen Menschen direkt oder indirekt befördern, verschleiern oder gar rechtfertigen“,[8] auch ohne dass es einen böswilligen Täter braucht, der theologische Aussagen intentional zu seinen Gunsten umdeutet. Theologien sind Teil der Missbrauchstaten, sie haben enormes Gefährdungspotential.
Dieses Potential zu verletzen oder zu schädigen nennt man auch Vulneranz. Vulnerante Theologien fungieren als eine Art ideologischer „Unterbau“[9] für Gewalt und Unterdrückung, und es ist eine eigene Aufgabe theologischer Reflexion, diese Theologien offenzulegen und eine Vulneranzhermeneutik zu entwickeln.[10] Alle Akteur:innen – Täter:innen, Vertuscher:innen, Bystander:innen und Betroffene – bewegen sich innerhalb theologischer Diskurse. Sie legitimieren oder reflektieren ihr Handeln theologisch und spirituell, sie sind der theologischen Interpretation anderer unterworfen, sie rezipieren Theologien bewusst oder haben sie unbewusst über Jahre hinweg als Teil ihres Glaubens in ihr persönliches Welt- und Gotteskonzept integriert. Bei den Betroffenen kann es deswegen zu einem double bind kommen, der sich nicht nur während der Taten selbst, sondern auch im Verlauf der Vertuschungsdynamiken zeigt: Wenn z. B. Täter- und Institutionenschutz mit dem Schutz des Evangeliums, der Kirche oder des Ansehens Gottes gleichgesetzt werden, kann ein Gewissenskonflikt bei Betroffenen entstehen. Zu den am häufigsten verwendeten theologischen Topoi in den Skripten der Täter:innen gehören nicht zufällig die Rede von Gottes Liebe oder Gottes Willen, das Heilungsmotiv oder die Rede vom Leiden in der Nachfolge Christi. Bei folgendem Beispiel ist es das Zentrum der Eucharistietheologie: Ein Kaplan leitete den sexuellen Missbrauch mit einer Ministrantin immer mit den Worten ein: „Das ist mein Leib, der für dich hingegeben wird.“[11]
Vertrauen als missbrauchsermöglichende Währung
Ein zentraler weiterer Ermöglichungsfaktor liegt im Vertrauen in die Kirche und ihre Vertreter:innen. Die institutionelle Zuschreibung von Vertrauenswürdigkeit gegenüber Amts‑ und Funktionsträger:innen wirkt dabei auch zugunsten jener, die Missbrauch begehen. Wenn Eltern ihre Kinder in ein Ordensinternat geben, vertrauen sie darauf, dass sie dort sicher sind. Wenn Menschen sich in seelsorglichen Beziehungen im Gespräch emotional öffnen, vertrauen sie darauf, dass ihnen nichts Schlimmes geschieht. Und dennoch war tausendfach dieses Vertrauen die Basis für sexuellen, spirituellen oder reproduktiven Missbrauch. Diese Vertrauensbasis wird in die Täterstrategien integriert. Täter:innen übernehmen als Seelsorger:innen, Lehrer:innen, Mentor:innen usw. die Prädisposition institutionellen Vertrauens und inszenieren sich als persönlich vertrauenswürdige Menschen. Häufig bauen sie in einem längeren Groomingprozess eine Beziehung auf, die Vertrauen vertieft und nicht nur die sexuellen Handlungen, sondern auch die vermeintliche Zustimmung der Betroffenen zum Ziel hat. Ein Beispiel aus dem Diözesangutachten der Diözese Mainz macht dies deutlich. Eine Betroffene sagt: „Ich habe in ihn als Seelsorger viel Vertrauen gesetzt, viel von mir preisgegeben. Dadurch hat er mich im Laufe der Zeit durch geschicktes Vorgehen abhängig von ihm gemacht. […] Mit Sweetheart, Baby, Schätzchen etc. hat er mich immer mehr an sich gebunden.“[12]
Vulneranz von Seelsorgebeziehungen
Wie vulnerant, also missbrauchshaltig, insbesondere Seelsorgebeziehungen sind, machte im Jahr 2002 als eine der ersten Bischofskonferenzen im europäischen Raum die Schweizer Bischofskonferenz deutlich. Sie anerkannte die Asymmetrien in der Seelsorge als strukturelles Problem und stellte fest: „Die seelsorgerliche Beziehung ist eine Beziehung zwischen zwei ungleich ‚starken‘ Menschen.“ Sexuelle Handlungen innerhalb der Seelsorge seien deswegen generell „sexuelle Ausbeutung oder sexueller Missbrauch“ – „auch bei einer vermeintlichen oder geäußerten Zustimmung des Opfers.“[13]
Insofern gehören Seelsorge oder geistliche Begleitung – entgegen ihrer eigentlichen Intention – zu den gefährlichsten Settings innerhalb kirchlicher Praxisvollzüge. Hier wird Vertrauen aufgebaut, vertieft und Einfluss auf die Betroffenen genommen; so lange, bis sie die „Beziehung“ – ganz im Sinne der Täter:innen – als „Liebesbeziehung“ interpretieren. Die Folge: Sie können die Vorgänge nicht mehr steuern oder sie fühlen sich den Täter:innen gegenüber verpflichtet und „stimmen zu“.[14] Barbara Haslbeck zählt zu „zentralen Wirkungen der Täterstrategien […], die Betroffenen in das Missbrauchsgeschehen zu involvieren und ihnen dadurch die eigene Beteiligung am Missbrauch zu suggerieren.“[15] Damit sichern sich Täter:innen das Schweigen der Betroffenen, da diese den Missbrauch als eigenes Versagen oder als Mitverantwortung interpretieren.
Verschweigen und Vertuschen von Missbrauch
Dass Missbrauch in den Kirchen systemisch ermöglicht, die Taten über Jahrzehnte nicht bekannt und die Tatpersonen nicht belangt wurden, hängt – und hier schließt sich der Kreis – maßgeblich mit den Bemühungen von Kirchenverantwortlichen zusammen, Kenntnisse über Täter:innen, Taten und Tatorte so lange wie möglich zu verschweigen. Da der Schaden für die Kirche als gravierender eingeschätzt wurde als der Schaden für die Missbrauchsopfer, wurden weitere Taten wenigstens in Kauf genommen. Viele Bistumsverantwortliche wussten um die Gefahren für potenzielle Betroffene; dennoch blieben zahlreiche Täter weiterhin in der seelsorglichen Praxis tätig. Wissen wurde aktiv unterdrückt, Taten vertuscht. Tatpersonen wurden innerhalb der Diözesen, über Diözesangrenzen hinweg, teils sogar bis in den Globalen Süden versetzt. Diese Versetzungspolitik diente dabei nicht nur dem Schutz der Tatperson, sondern erhöhte das Risiko für weitere Opfer.
Dass es in den Kirchen zu dem enormen Ausmaß der Missbrauchsverbrechen kommen konnte, ist Ausdruck einer komplexen Gemengelage. Zugleich gilt: Es hätte viel Unrecht vermieden werden können, wenn die Verantwortlichen das Wohlergehen der Betroffenen vor den Schutz der Institution gestellt hätten.
[1]) Commission of Investigation: Report into the Catholic Archdiocese of Dublin [Murphy Report]. Government Publications 2009, 1.16.; https://www.gov.ie/en/department-of-justice-home-affairs-and-migration/publications/report-by-commission-of-investigation-into-catholic-archdiocese-of-dublin/
[2]) https://katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/polnischer-erzbischof-steht-in-der-kritik
[3]) Wastl, Ulrich et al.: Sexueller Missbrauch Minderjähriger und erwachsener Schutzbefohlener durch Kleriker im Bereich der Diözese Bozen-Brixen von 1964 bis 2023 – Verantwortlichkeiten, systemische Ursachen und Empfehlungen. München 2025, S. 339.
[4]) Dreßing, Harald: Sexueller Missbrauch an Minderjährigen durch katholische Priester, Diakone und männliche Ordensangehörige im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz (MHG-Studie). Mannheim 2018, S. 13.
[5]) Schwarzländer, Edith: Frauen schämen sich leise. In: Barbara et al. (Hg.): Erzählen als Widerstand: Berichte über spirituellen und sexuellen Missbrauch an erwachsenen Frauen in der katholischen Kirche. Münster 2020, S. 165–172, hier S. 166.
[6]) Hoyeau, Céline: Der Verrat der Seelenführer: Macht und Missbrauch in Neuen Geistlichen Gemeinschaften. Hg. von Hildegund Keul, Freiburg/Br. 2023, S. 94.
[7]) Robinson, Geoffrey: Confronting Power and Sex in the Catholic Church: Reclaiming the Spirit of Jesus. Collegeville, MN 2008, S. 12.
[8]) Reisinger, Doris: Wenn theologisch begründete Macht gefährlich wird. Interdisziplinäre Denkschneisen. In: dies. (Hg.): Gefährliche Theologien: Wenn theologische Ansätze Machtmissbrauch legitimieren. Regensburg 2021, S. 7–15, hier S. 7.
[9]) Ebd.
[10]) Leimgruber, Ute: Warum sich Theologie nicht vom Thema Missbrauch dispensieren kann. Eine Typologie vulneranter Theologien im Kontext kirchlicher Missbrauchsmuster. In: Zeitschrift für Pastoraltheologie 45, 2 (2025), S. 33–50.
[11]) Zit. nach de Lassus, Dysmas: Verheißung und Verrat: Geistlicher Missbrauch in Orden und Gemeinschaften der katholischen Kirche. Münster 2022, S. 249.
[12]) Weber, Ulrich; Baumeister, Johannes: Erfahren. Verstehen. Vorsorgen. Studie zu Taten gegen die sexuelle Selbstbestimmung seit 1945 im Verantwortungsbereich des Bistums Mainz, März 2023, S. 733.
[13]) Sekretariat der Schweizer Bischofskonferenz (Hg.): Sexuelle Übergriffe in der Seelsorge. Richtlinien für die Diözesen. Freiburg 2002, S. 5.
[14]) Zur Problematik von Zustimmung und Konsens Leimgruber, Ute: Missbrauchsmuster. Was Missbrauch an Frauen ermöglicht und warum er nicht als solcher erkannt wird. Ostfildern 2026, S. 153–201.
[15]) Haslbeck, Barbara: Sexueller Missbrauch an Ordensfrauen im deutschsprachigen Raum. Ein unterschätztes Phänomen und seine systemischen Bedingungen. Freiburg/Br. 2025, S. 83.
Ute Leimgruber, Dr. theol. habil., Professorin für Pastoraltheologie und Homiletik an der Universität Regensburg. Forschungsschwerpunkt vgl. missbrauchsmuster.de