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Granit Xhaka zeigt den albanischen „Doppeladler“ im Spiel gegen Serbien bei der Fußballweltmeisterschaft 2018 (Foto: Keystone/Laurent Gillieron)

„Doppeladler“ und Tripel-Loyalitäten. Fußball und Kosovo-Albaner in der Schweiz

RGOW 6/2026
Fabian Brändle

In der Schweiz lebt eine der größten kosovo-albanischen Gemeinschaften außerhalb Kosovos. Den zahlreichen Migrantinnen und Migranten haftete zeitweise ein schlechtes Image an, was insbesondere von der politischen Rechten bewirtschaftet wurde. Doch viele Familien bauten eigene Geschäfte auf und erwarben sich einen Ruf als harte Arbeiter, zugleich spielten viele Jungen erfolgreich Fußball. Während der Fußball so einerseits integrativ wirkte, gab es andererseits wiederholt Debatten um nationalistische Gesten bei Spielen, und die Loyalität der Spieler gegenüber der Schweiz wurde infrage gestellt.

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