
Stadien und Zäune. Sport als nationale Symbolik in Orbáns Ungarn
RGOW 6/2026
Unter Ministerpräsident Viktor Orbán diente Sport in Ungarn als politisches Instrument, um die ungarische Diaspora an das Mutterland zu binden und um Gefolgsleuten staatliche Gelder in Form von Bauaufträgen zuzuschanzen. Wenn es um sportlichen Erfolg ging, galt das von Orbán propagierte strikt ethnische Verständnis der Nation nicht, und ausländische Athleten wurden schnell eingebürgert, um für Ungarn antreten zu können. Wie die im April 2026 neu gewählte Regierung mit Sport umgehen wird, ist noch offen.
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