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Das Neubauviertel Chilanzar am damaligen Stadtrand von Taschkent. (Foto: historyrussia.org)

Der Wiederaufbau von Taschkent als Regel und Ausnahme spätsowjetischer Stadtentwicklung

RGOW 7-8/2026
Benjamin Kaelin

Nach einem verheerenden Erdbeben im Frühling 1966 wurde Taschkent nicht nur wiederaufgebaut, sondern auch gemäß den Vorstellungen sowjetischen Städtebaus umgestaltet und erweitert. Zentral waren dabei die repräsentative Transformation des Stadtzentrums sowie der Bau komfortabler Wohnviertel an der Peripherie aufgrund der großen Wohnungsnot. Bei der Umsetzung klafften Anspruch und Wirklichkeit jedoch häufig auseinander.

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