
Im Fokus der Geschichtspolitik. Das Gedenken an die Revolution von 1956
RGOW 09-10/2026
Nach 1989 war das Gedenken an den Ungarischen Volksaufstand von 1956 identitätsstiftend, wobei verschiedene historische Interpretationen parallel existierten. Unter der illiberalen Regierung von Viktor Orbán wurde die Geschichtspolitik stark gesteuert und instrumentalisiert, wobei historische Forschungsinstitute geschwächt wurden. Nach dem Regierungswechsel in Ungarn zeichnet sich nun eine Neuausrichtung der Geschichtspolitik und der Erinnerung an die Revolution von 1956 ab.
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