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Angesichts des russischen Kriegs gegen die Ukraine steht die – nationale wie internationale – Justiz bei der strafrechtlichen Verfolgung von Völkerrechtsverbrechen wie Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Völkermord und das Verbrechen der Aggression vor gewaltigen Herausforderungen.

Welche Gerichte auf internationaler und nationaler Ebene sollen für die Strafverfolgung zuständig sein? Mögliche Antworten auf diese und andere Fragen und Lehren aus der Vergangenheit kann der Vergleich mit der rechtlichen Aufarbeitung der jugoslawischen Zerfallskriege liefern, die ebenfalls von massivsten Menschenrechtsverletzungen begleitet waren. Fachleute aus der Wissenschaft und der Praxis betonen insbesondere, wie wichtig es ist, auf eine klare Prozessstrategie zu fokussieren und die Opfer in den Mittelpunkt zu stellen. Für letztere sind nicht nur die strafrechtliche Verfolgung der Täter von Bedeutung, sondern auch Wiedergutmachungsmaßnahmen und die Errichtung von Gedenkstätten an Tatorten.

pdfInhaltsverzeichnis und Editorial

Projekt des Monats

Seit 2015 unterstützt die NGO „Kinder der Hoffnung“ ukrainische Familien, die vor dem Krieg fliehen mussten. In Kyjiw und zwei naheliegenden Dörfern organisiert die NGO gemeinsame Anlässe für die Familien und Freizeitprogramme für die Kinder. Zudem bietet sie psychologische Begleitung für die kriegstraumatisierten Familien an. Eine der Kirchen, in denen die NGO Anlässe in Kyjiw organisiert, wurde bei einem russischen Luftangriff Ende März beschädigt. Die Schäden konnten mittlerweile wieder behoben werden.

Jahresbericht 2023 erschienen

Der ausführliche Jahresbericht 2023 des Vereins Forum RGOW - Religion & Gesellschaft in Ost und West ist erschienen und kann als PDF heruntergeladen werden.

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